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26. April 2010

Denkspiele machen nicht klüger - Gewaltgames schon

"Ego-Shooter fördern kognitive Flexibilität"

Leiden/Würzburg (pte/24.04.2010/06:10) - Computerspiele haben bekanntlich ihre Pros und Contras. Gerade beim Vergleich von Denkspielen und Ego-Shootern könnten die Meinungen und Vorstellungen über ihre Wirkung nicht weiter auseinandergehen. Dass es sich dabei jedoch häufig um Vorurteile und bloße Vermutungen handelt, zeigen zwei voneinander unabhängige Studien. Nicht Denkspiele machen ihre Spieler klüger, sondern Gewaltspiele, so die gewonnene Erkenntnis.

Videogames, die das Gehirn trainieren sollten, verbessern die allgemeine Leistungsfähigkeit nicht. Zwar machen die User im Rahmen von Denkspielen Fortschritte, können diese aber nicht auf andere Bereiche übertragen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100421009/). Anders verhält es sich mit Gewaltspielen, wie Wissenschaftler der Universität Leiden erörtern. "Unsere Ergebnisse stützen die Vorstellung, dass das Spielen von Ego-Shootern die kognitive Flexibilität fördert", heißt es gegenüber pressetext.

Schärfere Reflexe dank Ego-Shootern

Die Games erfordern von ihren Spielern schnelle Reaktionen und eine flexible Denkweise. "Videospiele trainieren die natürlichen Reflexe", sagt Lorenza Colzato, Universitätsdozentin in Leiden und Autorin der Studie. Davon könnten die Spieler auch im "Modern Life" Gebrauch machen. Sie würden von positiven Effekten auf das Gehirn profitieren, die etwa Multitasking-Fähigkeiten fördern. Die Studie, die im Fachmagazin Frontiers in Psychology erschienen ist, habe gezeigt, dass die kognitive Flexibilität unerfahrener Spieler stärker gefördert wurde als von Personen mit hoher Spielerfahrung.

Die Wissenschaftler weisen außerdem darauf hin, dass Ego-Shooter nicht gewaltsam machen und zu anti-sozialem Verhalten führen müssen. Kindern würden die Spiele hingegen helfen, die Reflexe zu schärfen und mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen, wovon sie auch in der späteren Berufswelt profitieren könnten. Zudem könne die Aktivität älterer Menschen durch Videospiele gefördert werden.

Frontiers in Psychology: "DOOM'd to switch" (PDF-Download):
http://frontiersin.org/psychology/cognition/paper/10.3389/fpsyg.2010.00008/pdf/

22. April 2010

Schlafen macht schlau - Gehirntraining dagegen eher nicht

LONDON/HAMBURG (dpa). Gehirnjogging ist groß in Mode - doch es macht nicht unbedingt schlauer. Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man zwar Erfolge beim Gehirntraining verzeichnen kann. Jedoch ließen sich diese nicht auf andere Bereiche und Aufgaben übertragen, für die nicht trainiert wurde.

Das geht aus einer gemeinsamen Studie des Medical Research Councils der Universität Cambridge und des Senders BBC hervor, die im Fachmagazin "Nature" veröffentlicht wurde. Der deutsche Psychologe Jan Born rät dagegen, Schlaf zur Gedächtnisförderung zu nutzen.

An der britischen Online-Studie nahmen knapp 11 500 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 60 Jahren teil. Sie mussten sechs Wochen lang Übungen am Computer auf der Wissenschaftsseite der BBC machen. Dabei trainierten sie unter anderem logisches Denken, ihr Gedächtnis, räumliches Sehvermögen und ihre Konzentrationsfähigkeit.

Die Gehirnfunktion wurde vor und nach dem Training bewertet. Es kam heraus, dass sich die Erfolge bei dem Gehirntraining nicht auf andere mentale Bereiche übertragen ließen. Die Testpersonen konnten zwar ihre Leistung bei den speziellen Spielen verbessern. Aber das lag vor allem an der Übung - in Aufgaben, die sie nicht trainierten hatten, wurden sie nicht besser. Das galt auch für Spiele, die dem ursprünglichen ähnlich waren.

Dr. Adrian Owen, vom Medical Research Council for Cognition and Brain Sciences in Cambridge und Co-Autor der Studie, sagte: "Gehirntraining und das Streben, die Gehirnfunktion mit Computertests zu verbessern, ist eine Multimillionen-Industrie. Aber bisher gibt es keine stabilen Beweise, dass es wirklich funktioniert."

Der Lübecker Psychologe und diesjährige Leibniz-Preisträger Born plädiert für eine viel preiswertere Art der Hirnleistungssteigerung: Kindertagesstätten sollten Schlaf gezielt einsetzen, um das Gedächtnis von Kindern zu verbessern, schlägt Born aufgrund seiner Studien zum Tiefschlaf vor. "Wenn die Kinder nach dem Lernen regelmäßig Mittagsschlaf halten, wird sich dadurch ihre Lernleistung längerfristig deutlich verbessern", sagte der diesjährige Leibniz-Preisträger in einem Interview mit dem Magazin "Zeit Wissen" (April/Mai 2010).

Born erforscht an der Universität Lübeck den Zusammenhang zwischen Schlaf und Gedächtnis und zeigte, dass durch intensive Tiefschlafphasen Gedächtnisinhalte besser in den Langzeitspeicher des Gehirns übertragen werden.

Zum PDF des Originalartikels "Putting brain training to the test"

Quelle:
Ärztezeitung

20. April 2010

Psychose-Check im Internet mit nur 15 Fragen

Eine Online-Checkliste soll Psychose-gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene erreichen.

MANNHEIM (bd). Mittels einer Online-Checkliste will das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim vor allem Psychose-gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene früh erkennen und Hilfe anbieten, so der Leiter der Früherkennungsambulanz für Psychosen am ZI, Dr. Mathias Zink. Die Checkliste umfasst 15 Fragen, die per Mausklick anonym beantwortet werden können. Die Initiatoren dieses Screeningprojekts hoffen, damit die Schwelle zur professionellen Kontaktaufnahme zu senken.

Das Verfahren sei hochsensitiv, aber nicht sehr spezifisch, schränkte Zink ein. Doch es sei bewusst so gestaltet, dass niemand mit einem erhöhten Psychoserisiko übersehen werde. Geplant ist die Vernetzung mit anderen Homepages, etwa von Universitäten, von Studentenwerken, Schüler- und Studi-Verzeichnissen, Selbsthilfegruppen und anderen Internet-Treffpunkten junger Menschen.

Die Nutzung des Fragebogens ist anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Rückschlüsse auf die Nutzer seien nicht möglich, und die erwünschte Reaktion, nämlich die Kontaktaufnahme mit der Früherkennungs-Ambulanz, liege allein in der Entscheidung des Nutzers, so Zink.

Der von den Psychiatern am ZI entwickelte Fragenkatalog weist eine Gewichtung auf. Die Bedeutung der Fragen nimmt von oben nach unten zu. Sind die Fragen eins bis fünf noch sehr allgemein gehalten, wird ab Frage sechs zunehmend nach Psychose-assoziierten Symptomen gefragt. Die Checkliste kann auch als Fremdbeurteilung von jedem Hausarzt, Psychiater oder Neurologen verwendet werden. Allerdings sollten die Fragen von den Betroffenen gerade deshalb selbst beantwortet werden, weil sich möglicherweise eine persönliche Kontaktaufnahme anschließt.

Nach der Beantwortung erscheinen auf dem Bildschirm Antwortfenster, die den anonymen Nutzern individuell passende Vorschläge machen. Deuten die Antworten auf ein mögliches Psychoserisiko hin, wird den Nutzern anonym angeraten, sich bei der Früherkennungsambulanz vorzustellen.

In einer ersten einstündigen Exploration, die weitere Risikofaktoren mit einschließt, kann bereits differenziert werden, ob tatsächlich ein erhöhtes Psychoserisiko vorliegt. Von denjenigen, die eine weiterführende ambulante Diagnostik am ZI in Anspruch nehmen - das ist innerhalb weniger Tage möglich - erhalten jene, die als prodromal eingeschätzt werden, das Angebot weiterer ambulanter Kontakte. Seit Einstellung der Checkliste auf der ZI-Homepage habe die Zahl der Anmeldungen zur ambulanten Untersuchung deutlich zugenommen, sagte Zink.

Was im Online-Check gefragt wird

15 Fragen sind zu beantworten, der Zeitaufwand dafür liegt bei etwa drei Minuten. Die ersten fünf Fragen sind eher unspezifisch: "Ziehen Sie sich vermehrt vor anderen Personen zurück? Fühlen Sie sich bedrückt, traurig oder niedergeschlagen? Ist Ihre allgemeine Fitness reduziert, der Schlaf gestört oder der Appetit beeinträchtigt?"

Hellhörig werden die Psychiater des ZI, wenn psychosespezifischere Fragen mit Ja beantwortet werden wie: "Müssen Sie andauernd über bestimmte Dinge nachgrübeln? Kommt Ihnen manchmal Ihre gewohnte Umgebung verändert, unwirklich oder fremd vor? Haben Sie den Eindruck, dass andere Sie hereinlegen, ausnutzen

oder betrügen wollen? Sehen oder hören Sie manchmal Dinge, die andere nicht wahrhaben wollen oder fühlen Sie sich von anderen Menschen beobachtet, ausgelacht, verfolgt oder bedroht?"

Die "Checkliste zur Früherkennung" gibt es auf der Homepage des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit unter www.zi-mannheim.de/checkliste.html

16. April 2010

Depression? Zwei Fragen führen an's Ziel

Bei Patienten mit Verdacht auf eine Depression sei es eine gute Strategie, die körperlichen Symptome als Einstieg zu nutzen und zu vermitteln, dass es schwer sein müsse, mit all den Beschwerden zu leben und den Alltag zu meistern. Dann könne man fragen, wie der Patient damit zurechtkomme, ob er nicht manchmal niedergeschlagen sei, sagte Professor Göran Hajak aus Regensburg.

Ist der Weg so gebahnt, kann die Depressionsdiagnostik mit hoher Treffsicherheit und nur zwei Fragen erfolgen, so Hajak anlässlich einer von Lundbeck unterstützten "Meet-the-Expert"-Session. Sie sollten bei unerklärlichen körperlichen Symptomen immer gestellt werden, riet der Psychiater. Erste Frage: Haben Sie sich in den vergangenen Monaten niedergeschlagen, deprimiert oder hoffnungslos gefühlt? Zweitens: Haben Sie bemerkt, dass Sie weniger Interesse für Dinge aufbringen konnten, die sie früher gern gemacht haben, oder keine Freude an dem empfinden konnten, was Sie taten? Wenn beide Fragen mit "Nein" beantwortet werden, ist eine Depression so gut wie ausgeschlossen. Wenn beide Fragen mit "Ja" beantwortet werden, hat der Patient dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Depression.

Quelle:
Ärztezeitung

Schmerzen und Schlafstörungen - Symptome von Angst

Hinter somatischen Beschwerden versteckt sich oft eine generalisierte Angststörung.

Von Werner Stingl

MÜNCHEN (wst). Patienten, die immer wieder mit körperlichen Beschwerden in die Praxis kommen und denen nichts so richtig zu helfen scheint, könnten an einer generalisierten Angststörung erkrankt sein. Eine Abklärung ist deshalb ratsam.

Die Lebenszeitprävalenz der stark zur Chronifizierung neigenden generalisierten Angststörung (GAD) wird in der neueren wissenschaftlichen Literatur mit zwei bis drei Prozent für Männer und mit sechs bis sieben Prozent für Frauen angegeben, berichtete Professor Hans-Ulrich Wittchen beim 18. Europäischen Psychiatriekongress in München. Jenseits des 40. Lebensjahres ist die Rate höher als bei Jüngeren.

Patienten mit GAD suchen im Vergleich zu Personen der Allgemeinbevölkerung überdurchschnittlich oft die Praxen niedergelassener Ärzte auf, doch artikulieren die wenigsten ihre Ängste, sagte Wittchen auf der vom Unternehmen Pfizer unterstützten Veranstaltung. In einer Studie mit über 17 000 Teilnehmern gab die Mehrheit der GAD-Patienten somatische Beschwerden an, vor allem Schmerzen oder Schlafstörungen. Angst stellten nur gut fünf Prozent in den Vordergrund. Wer hier nicht nach Anzeichen pathologischer Ängste, Befürchtungen oder Sorgen fragt, verkenne leicht die richtige Diagnose, so Wittchen.

Weitreichende Gemeinsamkeiten zwischen Depression und GAD hätten zu Überlegungen geführt, im neu überarbeiteten und voraussichtlich 2013 veröffentlichten psychiatrischen Handbuch DSM V die GAD als Sonderform der Depression zu definieren, erläuterte Wittchen, der selbst zur DSM V-Arbeitsgruppe gehört. Davon sei man aber wieder abgekommen, so dass die GAD wohl auch in der künftigen DSM-Version als eigenständige Angststörung aufgelistet wird. Als wichtiges Unterscheidungskriterium gilt übrigens, dass GAD-Patienten im Gegensatz zu Patienten mit Depressionen auf positive Stimuli noch zu deutlich positiven Reaktionen - wenn oft auch nur kurzfristig - imstande sind, ergänzte Professor Carlo Altamura aus Mailand.

Quelle:
Ärztezeitung

BZgA warnt vor Psychose-Risiko durch Cannabis

Köln ? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ihren "Cannabis Selbsttest" im Internet um einen Kurzfragebogen zu psychischen Erkrankungen ergänzt. "Mit diesem Angebot wollen wir gezielt über die Gefahren der Entwicklung einer Psychose als Folge von Cannabiskonsum informieren", sagt BzgA-Direktorin Elisabeth Pott. Denn aktuelle wissenschaftliche Studien wiesen auf ein erhöhtes Psychose-Risiko bei Cannabiskonsum hin.

Psychotische Erkrankungen wie die Schizophrenie haben laut BzgA einschneidende Auswirkungen auf die Gesundheit und soziale Entwicklung von Betroffenen, beispielsweise auf schulische und berufliche Entwicklungschancen.

"Davor wollen wir junge Menschen warnen", so Pott. Der aktualisierte Selbsttest der BzgA soll Nutzern helfen, ihren individuellen Cannabiskonsum im Hinblick auf mögliche Risiken einzuordnen. Gleichzeitig bietet er maßgeschneiderte Ausstiegsempfehlungen.

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Etwa jeder vierte Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren und beinahe jeder zweite junge Erwachsene hat schon einmal Cannabis konsumiert.

Die gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums werden allerdings häufig unterschätzt. Neben dem Risiko einer Abhängigkeit kann der regelmäßige Konsum der Droge das Risiko für den Ausbruch einer dauerhaften Psychose erhöhen.

© hil/aerzteblatt.de

Worte können Schmerzgedächtnis aktivieren

Nicht nur Erfahrungen und Assoziationen alarmieren Hirnareale

Jena (pte/29.03.2010/12:17) - Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena http://www.uni-jena.de haben erstmals in einer Studie zeigen können, dass nicht nur schmerzhafte Erfahrungen und Assoziationen das Schmerzgedächtnis alarmieren, sondern auch Worte. Das Team um den Psychologen Thomas Weiß hat mit der funktionellen Magnetresonanztomografie nachgewiesen, dass verbale Reize in den entsprechenden Hirnarealen zu einer Aktivierung führen. Über ihre Erkenntnisse berichten sie im Fachmagazin "Pain".

Die Ankündigung des Arztes bei der Impfung, dass es pieksen werde, reicht aus, dass bei einer weiteren Spritze zu einem späteren Zeitpunkt schon die Erinnerung an das Bild der Nadel das Schmerzgedächtnis eingeschaltet wird. "Es kommt zu einer Voraktivierung in den betreffenden Hirnregionen", so Weiß im pressetext-Interview. Das gelte auch für Worte wie "quälend", "zermürbend" oder "plagend" - vor allem dann, wenn danach eine schmerzhafte Situation eintreten könnte. "Die Befunde zeigen, dass allein schon Worte unser Schmerzgedächtnis aktivieren können", erklärt der Psychologe.

Wie Worte verarbeitet werden


Zwei Aufgaben haben die Forscher ihren Probanden gestellt. In der ersten ging es darum, sich eine den Worten entsprechende, schmerzhafte Situation vorzustellen. Dann hörten Probanden die Worte, während sie durch eine Denkaufgabe abgelenkt wurden. "In beiden Fällen haben wir eine deutliche Aktivierung der Schmerzmatrix im Gehirn durch die schmerz-assoziierten Worte festgestellt", so Studien-Autorin Maria Richter.

Um auszuschließen, dass die beobachteten Reaktionen allein auf einem negativen Affekt beruhen, haben die Studienteilnehmer neben den Schmerz-Worten auch andere negativ besetzte Worte wie "angsteinflößend", "widerlich" oder "eklig" - zu hören bekommen. Bei neutralen und positiv besetzen Worten konnten die Forscher keine vergleichbaren Aktivitätsmuster feststellen.

Schmerz im Gedächtnis gespeichert


Dass man schmerzhafte Erfahrungen im Schmerzgedächtnis speichert, sei biologisch sinnvoll, da man schmerzenden Erlebnissen, die potenziell eine Bedrohung für Leib und Leben sind, künftig aus dem Weg gehen könne, so Weiß. Er betont, dass verbalen Reizen bisher eine unterschätzte Bedeutung zukommt. "Schmerzerfahrung ist damit ein Lernprozess", erklärt der Forscher. Schmerz zu verlernen sei hingegen nahezu unmöglich.

"Wir stellen uns in unserer aktuellen Arbeit die Frage, welche Rolle die verbale Auseinandersetzung mit Schmerzen für Patienten mit chronischen Schmerzen spielt", meint Weiß. "Es ist zu befürchten, dass Gespräche über Leiden die Aktivität der Schmerzmatrix im Gehirn stimulieren und es so zu einer Verstärkung der empfundenen Schmerzen kommt."

"Bis die Endergebnisse vorliegen, kann es jedenfalls nicht schaden, nicht allzu oft über Schmerzen zu sprechen", meint Weiß, der auch Medizinern dazu rät, statt auf einen bevorstehenden Impfstich hinzuweisen, besser den Patienten über den vergangenen Urlaub zu sprechen.