<?xml version='1.0' encoding='ISO-8859-1'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005</id><updated>2010-04-26T12:25:06.043+02:00</updated><title type='text'>Praxis Günter Drechsel</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/blog.html'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/rss.xml'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>92</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4906505483343385709</id><published>2010-04-26T12:25:00.001+02:00</published><updated>2010-04-26T12:25:06.087+02:00</updated><title type='text'>Denkspiele machen nicht klüger - Gewaltgames schon</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Ego-Shooter fördern kognitive Flexibilität" &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leiden/Würzburg (pte/24.04.2010/06:10) - Computerspiele haben bekanntlich ihre Pros und Contras. Gerade beim Vergleich von Denkspielen und Ego-Shootern könnten die Meinungen und Vorstellungen über ihre Wirkung nicht weiter auseinandergehen. Dass es sich dabei jedoch häufig um Vorurteile und bloße Vermutungen handelt, zeigen zwei voneinander unabhängige Studien. Nicht Denkspiele machen ihre Spieler klüger, sondern Gewaltspiele, so die gewonnene Erkenntnis.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Videogames, die das Gehirn trainieren sollten, verbessern die allgemeine Leistungsfähigkeit nicht. Zwar machen die User im Rahmen von Denkspielen Fortschritte, können diese aber nicht auf andere Bereiche übertragen (pressetext berichtete: &lt;a target='_blank' href='http://pressetext.com/news/100421009/'&gt;http://pressetext.com/news/100421009/&lt;/a&gt;). Anders verhält es sich mit Gewaltspielen, wie Wissenschaftler der Universität Leiden erörtern. "Unsere Ergebnisse stützen die Vorstellung, dass das Spielen von Ego-Shootern die kognitive Flexibilität fördert", heißt es gegenüber pressetext.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schärfere Reflexe dank Ego-Shootern&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Games erfordern von ihren Spielern schnelle Reaktionen und eine flexible Denkweise. "Videospiele trainieren die natürlichen Reflexe", sagt Lorenza Colzato, Universitätsdozentin in Leiden und Autorin der Studie. Davon könnten die Spieler auch im "Modern Life" Gebrauch machen. Sie würden von positiven Effekten auf das Gehirn profitieren, die etwa Multitasking-Fähigkeiten fördern. Die Studie, die im Fachmagazin Frontiers in Psychology erschienen ist, habe gezeigt, dass die kognitive Flexibilität unerfahrener Spieler stärker gefördert wurde als von Personen mit hoher Spielerfahrung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Wissenschaftler weisen außerdem darauf hin, dass Ego-Shooter nicht gewaltsam machen und zu anti-sozialem Verhalten führen müssen. Kindern würden die Spiele hingegen helfen, die Reflexe zu schärfen und mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen, wovon sie auch in der späteren Berufswelt profitieren könnten. Zudem könne die Aktivität älterer Menschen durch Videospiele gefördert werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Frontiers in Psychology: "DOOM'd to switch" (PDF-Download):&lt;br/&gt;&lt;a target='_blank' href='http://frontiersin.org/psychology/cognition/paper/10.3389/fpsyg.2010.00008/pdf/'&gt;http://frontiersin.org/psychology/cognition/paper/10.3389/fpsyg.2010.00008/pdf/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4906505483343385709?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/4906505483343385709/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/denkspiele-machen-nicht-kluger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4906505483343385709'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4906505483343385709'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/denkspiele-machen-nicht-kluger.html' title='Denkspiele machen nicht klüger - Gewaltgames schon'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7138417676086022950</id><published>2010-04-22T12:25:00.001+02:00</published><updated>2010-04-22T12:25:38.574+02:00</updated><title type='text'>Schlafen macht schlau - Gehirntraining dagegen eher nicht</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;LONDON/HAMBURG (dpa). Gehirnjogging ist groß in Mode - doch es macht nicht unbedingt schlauer. Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man zwar Erfolge beim Gehirntraining verzeichnen kann. Jedoch ließen sich diese nicht auf andere Bereiche und Aufgaben übertragen, für die nicht trainiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das geht aus einer gemeinsamen Studie des Medical Research Councils der Universität Cambridge und des Senders BBC hervor, die im Fachmagazin "Nature" veröffentlicht wurde. Der deutsche Psychologe Jan Born rät dagegen, Schlaf zur Gedächtnisförderung zu nutzen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der britischen Online-Studie nahmen knapp 11 500 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 60 Jahren teil. Sie mussten sechs Wochen lang Übungen am Computer auf der Wissenschaftsseite der BBC machen. Dabei trainierten sie unter anderem logisches Denken, ihr Gedächtnis, räumliches Sehvermögen und ihre Konzentrationsfähigkeit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gehirnfunktion wurde vor und nach dem Training bewertet. Es kam heraus, dass sich die Erfolge bei dem Gehirntraining nicht auf andere mentale Bereiche übertragen ließen. Die Testpersonen konnten zwar ihre Leistung bei den speziellen Spielen verbessern. Aber das lag vor allem an der Übung - in Aufgaben, die sie nicht trainierten hatten, wurden sie nicht besser. Das galt auch für Spiele, die dem ursprünglichen ähnlich waren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Adrian Owen, vom Medical Research Council for Cognition and Brain Sciences in Cambridge und Co-Autor der Studie, sagte: "Gehirntraining und das Streben, die Gehirnfunktion mit Computertests zu verbessern, ist eine Multimillionen-Industrie. Aber bisher gibt es keine stabilen Beweise, dass es wirklich funktioniert."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Lübecker Psychologe und diesjährige Leibniz-Preisträger Born plädiert für eine viel preiswertere Art der Hirnleistungssteigerung: Kindertagesstätten sollten Schlaf gezielt einsetzen, um das Gedächtnis von Kindern zu verbessern, schlägt Born aufgrund seiner Studien zum Tiefschlaf vor. "Wenn die Kinder nach dem Lernen regelmäßig Mittagsschlaf halten, wird sich dadurch ihre Lernleistung längerfristig deutlich verbessern", sagte der diesjährige Leibniz-Preisträger in einem Interview mit dem Magazin "Zeit Wissen" (April/Mai 2010).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Born erforscht an der Universität Lübeck den Zusammenhang zwischen Schlaf und Gedächtnis und zeigte, dass durch intensive Tiefschlafphasen Gedächtnisinhalte besser in den Langzeitspeicher des Gehirns übertragen werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.nature.com/nature/journal/vnfv/ncurrent/pdf/nature09042.pdf'&gt;Zum PDF des Originalartikels "Putting brain training to the test"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de/'&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;Ärztezeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7138417676086022950?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/7138417676086022950/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/schlafen-macht-schlau-gehirntraining.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7138417676086022950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7138417676086022950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/schlafen-macht-schlau-gehirntraining.html' title='Schlafen macht schlau - Gehirntraining dagegen eher nicht'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4777971975552512442</id><published>2010-04-20T13:31:00.001+02:00</published><updated>2010-04-20T13:31:19.624+02:00</updated><title type='text'>Psychose-Check im Internet mit nur 15 Fragen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine Online-Checkliste soll Psychose-gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene erreichen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;MANNHEIM (bd). Mittels einer Online-Checkliste will das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim vor allem Psychose-gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene früh erkennen und Hilfe anbieten, so der Leiter der Früherkennungsambulanz für Psychosen am ZI, Dr. Mathias Zink. Die Checkliste umfasst 15 Fragen, die per Mausklick anonym beantwortet werden können. Die Initiatoren dieses Screeningprojekts hoffen, damit die Schwelle zur professionellen Kontaktaufnahme zu senken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Verfahren sei hochsensitiv, aber nicht sehr spezifisch, schränkte Zink ein. Doch es sei bewusst so gestaltet, dass niemand mit einem erhöhten Psychoserisiko übersehen werde. Geplant ist die Vernetzung mit anderen Homepages, etwa von Universitäten, von Studentenwerken, Schüler- und Studi-Verzeichnissen, Selbsthilfegruppen und anderen Internet-Treffpunkten junger Menschen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Nutzung des Fragebogens ist anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Rückschlüsse auf die Nutzer seien nicht möglich, und die erwünschte Reaktion, nämlich die Kontaktaufnahme mit der Früherkennungs-Ambulanz, liege allein in der Entscheidung des Nutzers, so Zink.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der von den Psychiatern am ZI entwickelte Fragenkatalog weist eine Gewichtung auf. Die Bedeutung der Fragen nimmt von oben nach unten zu. Sind die Fragen eins bis fünf noch sehr allgemein gehalten, wird ab Frage sechs zunehmend nach Psychose-assoziierten Symptomen gefragt. Die Checkliste kann auch als Fremdbeurteilung von jedem Hausarzt, Psychiater oder Neurologen verwendet werden. Allerdings sollten die Fragen von den Betroffenen gerade deshalb selbst beantwortet werden, weil sich möglicherweise eine persönliche Kontaktaufnahme anschließt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der Beantwortung erscheinen auf dem Bildschirm Antwortfenster, die den anonymen Nutzern individuell passende Vorschläge machen. Deuten die Antworten auf ein mögliches Psychoserisiko hin, wird den Nutzern anonym angeraten, sich bei der Früherkennungsambulanz vorzustellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einer ersten einstündigen Exploration, die weitere Risikofaktoren mit einschließt, kann bereits differenziert werden, ob tatsächlich ein erhöhtes Psychoserisiko vorliegt. Von denjenigen, die eine weiterführende ambulante Diagnostik am ZI in Anspruch nehmen - das ist innerhalb weniger Tage möglich - erhalten jene, die als prodromal eingeschätzt werden, das Angebot weiterer ambulanter Kontakte. Seit Einstellung der Checkliste auf der ZI-Homepage habe die Zahl der Anmeldungen zur ambulanten Untersuchung deutlich zugenommen, sagte Zink.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was im Online-Check gefragt wird&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;15 Fragen sind zu beantworten, der Zeitaufwand dafür liegt bei etwa drei Minuten. Die ersten fünf Fragen sind eher unspezifisch: "Ziehen Sie sich vermehrt vor anderen Personen zurück? Fühlen Sie sich bedrückt, traurig oder niedergeschlagen? Ist Ihre allgemeine Fitness reduziert, der Schlaf gestört oder der Appetit beeinträchtigt?"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hellhörig werden die Psychiater des ZI, wenn psychosespezifischere Fragen mit Ja beantwortet werden wie: "Müssen Sie andauernd über bestimmte Dinge nachgrübeln? Kommt Ihnen manchmal Ihre gewohnte Umgebung verändert, unwirklich oder fremd vor? Haben Sie den Eindruck, dass andere Sie hereinlegen, ausnutzen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;oder betrügen wollen? Sehen oder hören Sie manchmal Dinge, die andere nicht wahrhaben wollen oder fühlen Sie sich von anderen Menschen beobachtet, ausgelacht, verfolgt oder bedroht?"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die "Checkliste zur Früherkennung" gibt es auf der Homepage des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit unter &lt;a target='_blank' href='http://www.zi-mannheim.de/checkliste.html'&gt;www.zi-mannheim.de/checkliste.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4777971975552512442?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/4777971975552512442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/psychose-check-im-internet-mit-nur-15.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4777971975552512442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4777971975552512442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/psychose-check-im-internet-mit-nur-15.html' title='Psychose-Check im Internet mit nur 15 Fragen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7320808985282193059</id><published>2010-04-16T22:10:00.001+02:00</published><updated>2010-04-16T22:10:14.708+02:00</updated><title type='text'>Depression? Zwei Fragen führen an's Ziel</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Bei Patienten mit Verdacht auf eine Depression sei es eine gute Strategie, die körperlichen Symptome als Einstieg zu nutzen und zu vermitteln, dass es schwer sein müsse, mit all den Beschwerden zu leben und den Alltag zu meistern. Dann könne man fragen, wie der Patient damit zurechtkomme, ob er nicht manchmal niedergeschlagen sei, sagte Professor Göran Hajak aus Regensburg.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist der Weg so gebahnt, kann die Depressionsdiagnostik mit hoher Treffsicherheit und nur zwei Fragen erfolgen, so Hajak anlässlich einer von Lundbeck unterstützten "Meet-the-Expert"-Session. Sie sollten bei unerklärlichen körperlichen Symptomen immer gestellt werden, riet der Psychiater. Erste Frage: Haben Sie sich in den vergangenen Monaten niedergeschlagen, deprimiert oder hoffnungslos gefühlt? Zweitens: Haben Sie bemerkt, dass Sie weniger Interesse für Dinge aufbringen konnten, die sie früher gern gemacht haben, oder keine Freude an dem empfinden konnten, was Sie taten? Wenn beide Fragen mit "Nein" beantwortet werden, ist eine Depression so gut wie ausgeschlossen. Wenn beide Fragen mit "Ja" beantwortet werden, hat der Patient dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Depression. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de'&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;Ärztezeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7320808985282193059?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/7320808985282193059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/depression-zwei-fragen-fuhren-ziel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7320808985282193059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7320808985282193059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/depression-zwei-fragen-fuhren-ziel.html' title='Depression? Zwei Fragen führen an&amp;#39;s Ziel'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-97731692804339227</id><published>2010-04-16T22:08:00.001+02:00</published><updated>2010-04-16T22:08:10.798+02:00</updated><title type='text'>Schmerzen und Schlafstörungen - Symptome von Angst</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hinter somatischen Beschwerden versteckt sich oft eine generalisierte Angststörung. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Werner Stingl&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MÜNCHEN&lt;/strong&gt; (wst). Patienten, die immer wieder mit körperlichen Beschwerden in die Praxis kommen und denen nichts so richtig zu helfen scheint, könnten an einer generalisierten Angststörung erkrankt sein. Eine Abklärung ist deshalb ratsam.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Lebenszeitprävalenz der stark zur Chronifizierung neigenden generalisierten Angststörung (GAD) wird in der neueren wissenschaftlichen Literatur mit zwei bis drei Prozent für Männer und mit sechs bis sieben Prozent für Frauen angegeben, berichtete Professor Hans-Ulrich Wittchen beim 18. Europäischen Psychiatriekongress in München. Jenseits des 40. Lebensjahres ist die Rate höher als bei Jüngeren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Patienten mit GAD suchen im Vergleich zu Personen der Allgemeinbevölkerung überdurchschnittlich oft die Praxen niedergelassener Ärzte auf, doch artikulieren die wenigsten ihre Ängste, sagte Wittchen auf der vom Unternehmen Pfizer unterstützten Veranstaltung. In einer Studie mit über 17 000 Teilnehmern gab die Mehrheit der GAD-Patienten somatische Beschwerden an, vor allem Schmerzen oder Schlafstörungen. Angst stellten nur gut fünf Prozent in den Vordergrund. Wer hier nicht nach Anzeichen pathologischer Ängste, Befürchtungen oder Sorgen fragt, verkenne leicht die richtige Diagnose, so Wittchen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitreichende Gemeinsamkeiten zwischen Depression und GAD hätten zu Überlegungen geführt, im neu überarbeiteten und voraussichtlich 2013 veröffentlichten psychiatrischen Handbuch DSM V die GAD als Sonderform der Depression zu definieren, erläuterte Wittchen, der selbst zur DSM V-Arbeitsgruppe gehört. Davon sei man aber wieder abgekommen, so dass die GAD wohl auch in der künftigen DSM-Version als eigenständige Angststörung aufgelistet wird. Als wichtiges Unterscheidungskriterium gilt übrigens, dass GAD-Patienten im Gegensatz zu Patienten mit Depressionen auf positive Stimuli noch zu deutlich positiven Reaktionen - wenn oft auch nur kurzfristig - imstande sind, ergänzte Professor Carlo Altamura aus Mailand.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de'&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;Ärztezeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;				&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-97731692804339227?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/97731692804339227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/schmerzen-und-schlafstorungen-symptome.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/97731692804339227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/97731692804339227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/schmerzen-und-schlafstorungen-symptome.html' title='Schmerzen und Schlafstörungen - Symptome von Angst'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-52046166130306336</id><published>2010-04-16T21:52:00.001+02:00</published><updated>2010-04-16T21:52:23.503+02:00</updated><title type='text'>BZgA warnt vor Psychose-Risiko durch Cannabis</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Köln ? Die &lt;a target='_blank' href='http://www.bzga.de/'&gt;Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;/a&gt; (BZgA) hat ihren "Cannabis Selbsttest" im Internet um einen Kurzfragebogen zu psychischen Erkrankungen ergänzt. "Mit diesem Angebot wollen wir gezielt über die Gefahren der Entwicklung einer Psychose als Folge von Cannabiskonsum informieren", sagt BzgA-Direktorin Elisabeth Pott. Denn aktuelle wissenschaftliche Studien wiesen auf ein erhöhtes Psychose-Risiko bei Cannabiskonsum hin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Psychotische Erkrankungen wie die Schizophrenie haben laut BzgA einschneidende Auswirkungen auf die Gesundheit und soziale Entwicklung von Betroffenen, beispielsweise auf schulische und berufliche Entwicklungschancen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;table border='0' style='border-collapse:collapse; background: #f7f7f7'&gt;&lt;colgroup&gt;&lt;col style='width:201px'/&gt;&lt;/colgroup&gt;&lt;tbody valign='top'&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style='padding-top: 8px; padding-left: 8px; padding-bottom: 8px; padding-right: 8px; border-top:  solid #aaaaaa 0.75pt; border-left:  solid #aaaaaa 0.75pt; border-bottom:  solid #aaaaaa 0.75pt; border-right:  solid #aaaaaa 0.75pt' vAlign='middle'&gt;&lt;p&gt;zum Thema&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.drugcom.de'&gt;Cannabis Selbstcheck der BzgA&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;"Davor wollen wir junge Menschen warnen", so Pott. Der aktualisierte Selbsttest der BzgA soll Nutzern helfen, ihren individuellen Cannabiskonsum im Hinblick auf mögliche Risiken einzuordnen. Gleichzeitig bietet er maßgeschneiderte Ausstiegsempfehlungen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Etwa jeder vierte Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren und beinahe jeder zweite junge Erwachsene hat schon einmal Cannabis konsumiert. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums werden allerdings häufig unterschätzt. Neben dem Risiko einer Abhängigkeit kann der regelmäßige Konsum der Droge das Risiko für den Ausbruch einer dauerhaften Psychose erhöhen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;© hil/aerzteblatt.de&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-52046166130306336?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/52046166130306336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/bzga-warnt-vor-psychose-risiko-durch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/52046166130306336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/52046166130306336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/bzga-warnt-vor-psychose-risiko-durch.html' title='BZgA warnt vor Psychose-Risiko durch Cannabis'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4423213871594934904</id><published>2010-04-16T21:48:00.001+02:00</published><updated>2010-04-16T21:48:15.369+02:00</updated><title type='text'>Worte können Schmerzgedächtnis aktivieren</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nicht nur Erfahrungen und Assoziationen alarmieren Hirnareale&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jena (pte/29.03.2010/12:17) - Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena &lt;a target='_blank' href='http://www.uni-jena.de'&gt;http://www.uni-jena.de&lt;/a&gt; haben erstmals in einer Studie zeigen können, dass nicht nur schmerzhafte Erfahrungen und Assoziationen das Schmerzgedächtnis alarmieren, sondern auch Worte. Das Team um den Psychologen Thomas Weiß hat mit der funktionellen Magnetresonanztomografie nachgewiesen, dass verbale Reize in den entsprechenden Hirnarealen zu einer Aktivierung führen. Über ihre Erkenntnisse berichten sie im Fachmagazin "Pain". &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ankündigung des Arztes bei der Impfung, dass es pieksen werde, reicht aus, dass bei einer weiteren Spritze zu einem späteren Zeitpunkt schon die Erinnerung an das Bild der Nadel das Schmerzgedächtnis eingeschaltet wird. "Es kommt zu einer Voraktivierung in den betreffenden Hirnregionen", so Weiß im pressetext-Interview. Das gelte auch für Worte wie "quälend", "zermürbend" oder "plagend" - vor allem dann, wenn danach eine schmerzhafte Situation eintreten könnte. "Die Befunde zeigen, dass allein schon Worte unser Schmerzgedächtnis aktivieren können", erklärt der Psychologe. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Wie Worte verarbeitet werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zwei Aufgaben haben die Forscher ihren Probanden gestellt. In der ersten ging es darum, sich eine den Worten entsprechende, schmerzhafte Situation vorzustellen. Dann hörten Probanden die Worte, während sie durch eine Denkaufgabe abgelenkt wurden. "In beiden Fällen haben wir eine deutliche Aktivierung der Schmerzmatrix im Gehirn durch die schmerz-assoziierten Worte festgestellt", so Studien-Autorin Maria Richter. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Um auszuschließen, dass die beobachteten Reaktionen allein auf einem negativen Affekt beruhen, haben die Studienteilnehmer neben den Schmerz-Worten auch andere negativ besetzte Worte wie "angsteinflößend", "widerlich" oder "eklig" - zu hören bekommen. Bei neutralen und positiv besetzen Worten konnten die Forscher keine vergleichbaren Aktivitätsmuster feststellen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Schmerz im Gedächtnis gespeichert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dass man schmerzhafte Erfahrungen im Schmerzgedächtnis speichert, sei biologisch sinnvoll, da man schmerzenden Erlebnissen, die potenziell eine Bedrohung für Leib und Leben sind, künftig aus dem Weg gehen könne, so Weiß. Er betont, dass verbalen Reizen bisher eine unterschätzte Bedeutung zukommt. "Schmerzerfahrung ist damit ein Lernprozess", erklärt der Forscher. Schmerz zu verlernen sei hingegen nahezu unmöglich. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Wir stellen uns in unserer aktuellen Arbeit die Frage, welche Rolle die verbale Auseinandersetzung mit Schmerzen für Patienten mit chronischen Schmerzen spielt", meint Weiß. "Es ist zu befürchten, dass Gespräche über Leiden die Aktivität der Schmerzmatrix im Gehirn stimulieren und es so zu einer Verstärkung der empfundenen Schmerzen kommt." &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Bis die Endergebnisse vorliegen, kann es jedenfalls nicht schaden, nicht allzu oft über Schmerzen zu sprechen", meint Weiß, der auch Medizinern dazu rät, statt auf einen bevorstehenden Impfstich hinzuweisen, besser den Patienten über den vergangenen Urlaub zu sprechen.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4423213871594934904?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/4423213871594934904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/worte-konnen-schmerzgedachtnis_16.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4423213871594934904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4423213871594934904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/worte-konnen-schmerzgedachtnis_16.html' title='Worte können Schmerzgedächtnis aktivieren'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-9160577544870669093</id><published>2010-04-14T16:07:00.001+02:00</published><updated>2010-04-14T16:07:38.781+02:00</updated><title type='text'>Grübeltherapie hilft gegen Depressionen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Bochum ? Die &lt;a target='_blank' href='http://www.ruhr-uni-bochum.de/'&gt;Ruhr-Universität Bochum&lt;/a&gt; (RUB) hat eine neue Therapieform für die Behandlung depressiver Erkrankungen entwickelt. Die sogenannte "Grübeltherapie" unterstützt Patienten darin, grüblerische Auseinandersetzung mit sich selbst zu überwinden und den tatsächlichen Wert des Grübelns zu hinterfragen. Da Grübeln häufig Symptom von Depressionen sei und Rückfälle begünstige, könnte die Therapie die Behandlungserfolge bei Depressiven steigern.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Wir setzen uns im Gegensatz zu anderen Therapien mehr mit dem Prozess des Grübelns selbst auseinander als mit den Inhalten der Grübelei", erklärt Tobias Teismann vom RUB-Zentrum für Psychotherapie.  &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erste Analysen zeigen laut RUB, dass sich auch sechs Monate nach der Therapie bei rund 80 Prozent der behandelten Patienten die depressive Symptomatik deutlich gebessert hat. Stimmung, Selbstwertgefühl und Antrieb seien über das Behandlungsende hinaus stabil, so Teismann. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;78 Prozent bestätigten zudem weniger zu grübeln und die Grübeleien besser im Griff zu haben. "Die überwiegende Mehrzahl der Patienten gibt an, sehr zufrieden mit den Erfolgen zu sein", so Teismann. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;© hil/aerzteblatt.de&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-9160577544870669093?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/9160577544870669093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/grubeltherapie-hilft-gegen-depressionen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/9160577544870669093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/9160577544870669093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/grubeltherapie-hilft-gegen-depressionen.html' title='Grübeltherapie hilft gegen Depressionen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7106553288646694991</id><published>2010-04-12T22:09:00.001+02:00</published><updated>2010-04-12T22:09:29.602+02:00</updated><title type='text'>Das Handy hilft dicken Kindern und Jugendlichen beim Abspecken</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Adipöse Kinder und Jugendliche überschätzen ihr Bewegungspensum enorm. Ein Handy misst Laufen, Gehen, und Springen objektiv, berechnet den Energieverbrauch und gratuliert, wenn die Vorgaben erreicht sind. In einem Therapieprogramm hat es sich bereits bewährt. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:9pt'&gt;&lt;em&gt;Von Kerstin Nees&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein wichtiger Aspekt in der Adipositastherapie ist, die Kinder und Jugendlichen zu einer realistischeren Selbstwahrnehmung zu führen. Dabei kann ein Handy helfen, das die Bewegungsintensität quantifiziert. "Viele Patienten überschätzen ihre körperliche Aktivität", sagte Dr. Ralf Schiel, Chefarzt der Inselklinik Haus Gothensee auf Usedom, zur "Ärzte Zeitung".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einer Studie mit Kindern und Jugendlichen, die zur Adipositastherapie in die Rehaklinik kamen, hat er die Unterschiede zwischen objektiver körperlicher Aktivität und subjektiver Wahrnehmung des Bewegungspensums erfasst. 117 Patienten im Alter von 10 bis 18 Jahren nahmen an der Untersuchung teil. Sie schätzten ihr tägliches Laufpensum im Durchschnitt auf etwa 85 Minuten. Tatsächlich joggten sie nur 8 Minuten. Auch bei der Geh-Zeit verschätzten sich die Studienteilnehmer enorm: Statt der angenommenen 293 Minuten pro Tag waren sie im Durchschnitt nur rund 46 Minuten gehend unterwegs. Mit den Handys können die Kinder lernen, sich besser einzuschätzen. Schiel: "Das haben wir in der Schulung umgesetzt." Außerdem könne man mit dem Handy auch die Motivation steigern, sich mehr zu bewegen. Diese beiden Dinge zusammen hätten zur Folge, dass der Erfolg besser sei als vorher.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die intelligente Technik hierfür kommt vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD Rostock. Jedes moderne Standardhandy kann mit der Software zur Bewegungsanalyse aufgerüstet werden - vorausgesetzt, es enthält einen Beschleunigungssensor (motion sensor), wie es heute bei Fotohandys üblich ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich erkenne das Handy mit diesem Sensor automatisch, ob man Fotos im Hoch- oder Querformat aufnimmt, erklärt IGD-Forscher Gerald Bieber, der den mobilen Gesundheitsassistenten namens "DiaTrace" entwickelt hat. Nun macht man sich diese Technik zunutze, um einzelne Bewegungsformen zu messen und die erzeugten Bewegungsmuster zu unterscheiden: ob der Handyträger geht, läuft, hüpft, Fahrrad fährt oder im Auto sitzt. Schummeln funktioniert übrigens nicht, zumindest nicht durch Schütteln des Handys. Bieber: "Das Schütteln ist eine ganz charakteristische Bewegung, die das Gerät erkennt, so dass es weder weiter zählt noch den Energieverbrauch berechnet."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gerät ermittelt aber nicht nur körperliche Aktivität und Energieverbrauch, es treibt auch an oder belohnt, je nachdem ob das vom Therapeuten eingegebene Ziel erreicht wurde oder nicht. "Wenn die Person einen Tag zu inaktiv war, meldet sich das Gerät und signalisiert: Jetzt musst du langsam mal etwas tun. Wenn das Tagesziel erreicht ist, gibt es eine elektronische Gratulation", so Bieber. Das funktioniert vor allem in der Gruppentherapie gut. "Die Kinder können untereinander in Wettbewerb treten, und das motiviert sie zu mehr Bewegung", berichtet Schiel.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wenn die Belohnung nur virtuell ist - eine Medaille auf dem Display - treibt sie die Kinder doch an, die Vorgaben zu erreichen. "Darüber hinaus haben wir auch intern ein Belohnungssystem entwickelt. Wenn die Kinder an bestimmten Tagen ihr Ziel erreicht haben, wird mit der Gruppe etwas gemacht, was ihnen Spaß macht, ein gemeinsamer Kinobesuch oder im Sommer ein Strandabend."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Handy allein reicht jedoch nicht aus, damit jemand erfolgreich abnimmt. Deshalb ist die Software auch nicht frei verfügbar, sondern wird bisher nur zu Forschungszwecken oder in Therapieprogrammen eingesetzt. In der Inselklinik Haus Gothensee ist das DiaTrace-Handy mittlerweile fester Bestandteil des sechswöchigen Therapieprogramms, das sich an den Vorgaben der Fachgesellschaften orientiert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der innovative Ansatz wurde auch beim Gesundheitswettbewerb 2009 der CITY BKK ausgezeichnet (wir berichteten). Allerdings nutzten bei der prämierten Untersuchung die Kinder das Handy nur in der Diagnosephase für drei, vier Tage.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist aber bereits eine neue Studie in Planung, bei der die Kinder das Gerät länger tragen. "Ich denke, dann sind die Erfolge noch größer", prognostiziert Schiel. Außerdem sollen sie die Software mit nach Hause nehmen können, damit so ein telemedizinisches Langzeitmonitoring möglich wird.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterdessen verfeinern die Rostocker Forscher vom Fraunhofer Institut die Technik für eine weitere Anwendung. Ziel ist, den individuellen Insulinbedarf von Diabetespatienten genauer zu bestimmen, da dieser auch von der körperlichen Aktivität abhängt. Bieber: "Wir haben in einer Vorstudie an der Inselklinik bestätigt, dass es eine Korrelation zwischen dem Blutzucker und der per Handy erfassten körperlichen Aktivität gibt." Das Handy soll nun dazu beitragen, dies bei der Berechnung des Insulinbedarfs zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de'&gt;Ärztezeitung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7106553288646694991?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/7106553288646694991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/das-handy-hilft-dicken-kindern-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7106553288646694991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7106553288646694991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/das-handy-hilft-dicken-kindern-und.html' title='Das Handy hilft dicken Kindern und Jugendlichen beim Abspecken'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3715944087338463000</id><published>2010-04-10T18:28:00.001+02:00</published><updated>2010-04-10T18:28:14.234+02:00</updated><title type='text'>Soziale Ängste können Gewalttaten auslösen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Experte: "Ständig Ärger schlucken kann zur Explosion führen"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fairfax/Basel (pte/10.04.2010/06:20) -&lt;/strong&gt; Menschen, die schlimme Ängste vor sozialen Kontakten haben, schätzt man allgemein als schüchtern, gehemmt und unterwürfig ein. Einige aus dieser Gruppe neigen jedoch auch zu aggressivem und gefährlichem Verhalten, das der Zurückweisung anderer zuvorkommen soll, berichten die Psychologen der George Mason University &lt;a target='_blank' href='http://www.gmu.edu'&gt;http://www.gmu.edu&lt;/a&gt; in der Zeitschrift "Current Directions in Psychological Science". Das Verhalten dieser Menschen werde oft falsch verstanden und erfordere auch von Therapeuten hohes Feingefühl in der Diagnose. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Forscher untersuchten 1.800 Menschen, die entweder aktuell an sozialen Phobien leiden oder im Lauf des Lebens einmal daran gelitten hatten. Bei jedem fünften Fall fanden sie Aggressionen, übermäßig freizügiges sexuelles Verhalten oder Drogenmissbrauch - Verhaltensweisen, die eigentlich als der Störung entgegengesetzt gelten. "Wir glauben nicht, dass es sich dabei um ein anderes Leiden handelt, sondern wollen aufzeigen, dass Verhalten manchmal wie eine antisoziale oder impulsive Störungen aussieht, in Wahrheit jedoch auf die soziale Angst zurückgeht", so Studienleiter Todd Kashdan. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Aktivierung und Hemmung außer Balance&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Hinter den meisten aggressiven Verhaltensformen steckt keine soziale Angst", betont Klaus Schmeck, Chefarzt der Kinder- und Jugendabteilung der psychiatrischen Klink der Universität Basel &lt;a target='_blank' href='http://www.upkbs.ch'&gt;http://www.upkbs.ch&lt;/a&gt; , im pressetext-Interview. Grundsätzlich entscheide das Zusammenspiel des aktivierenden und des hemmenden Antriebs, ob ein Verhalten bei einem Menschen zum Ausdruck kommt. Bei den meisten Zwischenfällen dominiere Ersteres. "Schlägereien etwa sind selten lange geplant, sondern gehen meist auf impulsives, affektivgesteuertes Verhalten zurück." &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hin und wieder werden heftige Gewalttaten jedoch durchaus von Menschen verübt, die im Leben eher gehemmt sind. "Das sind diejenigen, die leicht kränkbar sind, die sich jedoch stets zusammenreißen und den Ärger in sich hineinfressen anstatt Dampf abzulassen. Manche sinnen lange auf Rache, besonders wenn es kein Korrektiv in der Umgebung gibt. Brennen die Sicherungen einmal durch, werden alle Grenzen aufgehoben und man kann die Person kaum aufhalten", so Schmeck. Nach diesem Affektsturm seien die Betroffenen allerdings meist völlig zerknirscht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Burschen besonders betroffen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Problematisch sei, dass Menschen mit sozialen Ängsten besonders häufig zum Opfer von Bullying werden. "Der Begriff des 'Opfers' ist bei der Jugend heute zum Schimpfwort geworden. Er gilt als Ausdruck von Schwäche und sich-nicht-wehren-Können", berichtet der Kinder- und Jugendpsychiater. Sei das Zeigen von Schwächen bei Burschen mit Scham verbunden, könnten Mädchen viel besser damit umgehen. "Schwäche ist bei Frauen sozial akzeptierter. Erzählen sie davon, vermitteln sie Schutzbedürfnis. Burschen werden hingegen ausgelacht." &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Soziale Ängste sieht Schmeck wie andere übermäßige Ängste auch als Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Einflüsse im Kindesalter. "Eine Rolle spielt die Genetik, denn starke Ängste treten im Verwandtenkreis häufig bei mehreren Personen auf. Wichtig dürfte jedoch auch das Rollenvorbild sein." Einen guten Umgang mit Ängsten könne man nur erlernen, wenn Bezugspersonen diese Emotion nicht nur spiegeln, sondern auch beruhigen könnten. "Erschrickt ein Kind vor einer Spinne, verstärkt sich die Angst nur, wenn das Elternteil selbst schreit statt wenn es vermitteln kann, dass kein Grund zur Panik besteht." &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Korrektiv und Gesprächspartner notwendig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Um aggressiven Entgleisungen durch aufgestaute Emotionen zuvor zu kommen, empfiehlt der Psychiater den Angehörigen, rechtzeitig mit dem Betroffenen ins Gespräch zu kommen. "Ziehen sich Kinder zurück und geben von selbst keine Auskunft, ist es wichtig, dass die Eltern aktiv nachfragen, wenn es etwa um Gequältwerden durch Klassenkollegen geht", betont Schmeck. Der Erfurter Amokläufer - als Extrembeispiel - habe vor seiner Tat die Schule wochenlang geschwänzt und den Eltern vorgemacht, den Unterricht zu besuchen. "Die überwiegende Zahl der sozial Ängstlichen wird allerdings nie gewalttätig", betont der Experte. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für die Behandlung von sozialen Phobien schlagen die US-Forscher kognitive Ansätze zur Stärkung der Willenskraft vor. Das soll speziell in den Situationen helfen, in denen der Verlust der Selbstkontrolle droht. Diese Ansätze sind jedoch vor allem für impulsive Aggressivität geeignet, gibt Schmeck zu bedenken. "Sozial Zurückgezogene müssen vor allem lernen, sich schon zu einem früheren Zeitpunkt zur Wehr zu setzen, eigene Gefühle zu äußern und sich im Alltag weniger selbst zu kontrollieren anstatt die Explosion abzuwarten." Schwierig sei jedoch, dass kaum jemand aus dieser Gruppe von selbst in die Therapie kommt, gibt der Psychiater zu bedenken. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Originalstudie unter &lt;a target='_blank' href='http://www.psychologicalscience.org/journals/cd/19_1_inpress/Kashdan_final.pdf'&gt;http://www.psychologicalscience.org/journals/cd/19_1_inpress/Kashdan_final.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3715944087338463000?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/3715944087338463000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/soziale-angste-konnen-gewalttaten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3715944087338463000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3715944087338463000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/soziale-angste-konnen-gewalttaten.html' title='Soziale Ängste können Gewalttaten auslösen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5655910823249161413</id><published>2010-04-07T17:08:00.001+02:00</published><updated>2010-04-07T17:08:57.788+02:00</updated><title type='text'>Ärztekammer Hessen warnt vor Online-Therapien</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;FRANKFURT/MAIN (ine). Online-Diagnosen und Online-Behandlung von Patienten mit seelischen Erkrankungen kritisieren die Delegierten der Hessischen Landesärztekammer in Frankfurt/Main. "Diagnostik und Therapie von Erkrankungen ohne persönlichen Kontakt ist nicht mit der Berufsordnung vereinbar", erklärten die Delegierten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Solche Angebote sind im Internet leicht zu finden: Wer im Internet surft und in die Suchmaschinen "Online-Diagnosen" und "Psychotherapie" eingibt, gelangt schnell auf Websiten, bei denen beispielsweise "Online-Therapeuten" mit dem Slogan "Kehre in Dich zurück und entdecke eine Welt" werben und für drei bis vier Kontakte per Mail oder SMS um die 20 Euro verlangen. Für die Delegierten der Kammer sind diese Angebote unseriös, die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten seien nicht wissenschaftlich überprüft.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da es aber immer mehr dieser Angebote gebe, müsse der Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, dass sie keine Alternativen zur professionellen medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung darstellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de/'&gt;Ärztezeitung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5655910823249161413?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/5655910823249161413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/arztekammer-hessen-warnt-vor-online.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5655910823249161413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5655910823249161413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/arztekammer-hessen-warnt-vor-online.html' title='Ärztekammer Hessen warnt vor Online-Therapien'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5096336194420677</id><published>2010-04-07T11:14:00.001+02:00</published><updated>2010-04-07T11:14:03.012+02:00</updated><title type='text'>Die richtige Therapie gegen Fehleinschätzungen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Verhaltenstherapie CBASP soll chronisch Depressiven helfen, ihre Umgebung wieder richtig einzuschätzen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;BERLIN (sir). "Depression ist im Kern ein adaptives Verhaltensprogramm", so Professor Ulrich Schweiger aus Lübeck auf einer Psychiatrie-Tagung in Berlin. Sie sei keineswegs nur ein intrapsychisches, sondern auch und vor allem ein interpersonelles Problem.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf diesen Annahmen basiert das "Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy" (CBASP). Die von Professor James P. McCullough Jr. aus Richmond in den USA konzipierte Methode richtet sich an Patienten mit chronischer Depression. Das sind 10 bis 25 Prozent aller Depressiven. Es wird unterstellt, dass sie ihre Umwelt nicht mehr richtig wahrnehmen und deshalb die Konsequenzen ihrer eigenen Handlungen nicht mehr abschätzen können. Sie befinden sich demnach auf einem "prä-operativen, prä-logischen Funktionsniveau", ähnlich wie Kinder im Vorschulalter.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was auf den ersten Blick wie starker Tobak anmutet, hat indes einen nachvollziehbaren Kern: Oft reden Patient und Therapeut aneinander vorbei, weil der Mensch mit chronischer Depression nicht mehr in der Lage ist, einen dezentralisierten Standpunkt einzunehmen. Er kann nicht akzeptieren, dass andere die Lage aussichtsreicher einschätzen als er. Und er sieht nicht, wie er die Reaktionen seiner Mitmenschen und seine Zukunft durch eigenes verändertes Handeln beeinflussen könnte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit CBASP soll er das wieder trainieren: In einem Fragebogen erfasst der Patient jede Woche ein zentrales interpersonelles Ereignis, sein eigenes Verhalten dabei sowie den erwünschten und den tatsächlichen Ausgang der Situation. In der Sitzung erarbeiten Therapeut und Patient, ob dessen Wünsche realistisch waren, wo er durch problematisches Verhalten die Situation verschärft oder etwas übersehen hat und mit welchem Verhalten der erwünschte Ausgang erreichbar gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bisher liegen erst zwei klinische Studien zum Erfolg von CBASP allein oder in Kombination mit Arzneien vor. Die Ergebnisse sind inkonsistent: In einer Studie wirkte die Kombitherapie signifikant besser als das Medikament allein, in der anderen nicht. Schweiger wünscht sich deshalb mehr Studien für eine bessere Evidenz dieser Therapie. Wer CBASP anbieten möchte, muss sich dafür übrigens speziell schulen lassen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Infos zu CBASP: &lt;a target='_blank' href='http://www.cbasp.awp-depression.de'&gt;www.cbasp.awp-depression.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de'&gt;Ärztezeitung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5096336194420677?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/5096336194420677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/die-richtige-therapie-gegen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5096336194420677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5096336194420677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/die-richtige-therapie-gegen.html' title='Die richtige Therapie gegen Fehleinschätzungen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2150074909948295831</id><published>2010-04-07T11:12:00.001+02:00</published><updated>2010-04-07T11:12:17.852+02:00</updated><title type='text'>Passgenaue Psychotherapie führt zum Erfolg</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nicht alle über einen Kamm scheren - das gilt in der Psychotherapie noch mehr als in der Medikamentenbehandlung. Therapeuten sollten sich daher in der Gesprächsführung äußerst flexibel zeigen. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:10pt'&gt;&lt;em&gt;Von Simone Reisdorf&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;BERLIN. Wie die Behandler bei Psychotherapien auf ihre Patienten eingehen, das entscheidet über Nutzen, Schaden oder Abbruch der Therapie. Viele psychisch kranke Patienten werden mit psychotherapeutischen Verfahren - allein oder kombiniert mit Medikamenten - erfolgreich behandelt. Bei jedem Zehnten (nach Studiendaten bei 6 bis 14 Prozent) wird die Krankheit dadurch aber nicht gebessert, sondern sogar verschlechtert. Nicht unbedingt schädlich, aber wirkungslos ist daher eine nicht fachgerechte Behandlung, die der Patient abbricht. Für weitere Therapieversuche ist er dann meist nicht mehr erreichbar. "Das sollten wir vermeiden", forderte Dr. Viola Habermeyer aus Zürich auf einer Psychiatrie-Tagung in Berlin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Menschen mit Paranoia, die oft nur wegen einer Komorbidität - etwa einer Depression - in die Praxis kommen, nützt es nach Angaben von Habermeyer wenig, sie frühzeitig mit ihren seltsamen Überzeugungen zu konfrontieren. Vielmehr sei es ratsam, geduldig zuerst eine tragfähige Arbeitsbeziehung aufzubauen. Transparenz und die Einhaltung von Absprachen sind wichtig, missverständliche Aussagen und Ironie dagegen problematisch.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Borderline-Patienten müsse der Therapeut mit wechselnder Idealisierung und Ablehnung rechnen, so Habermeyer. "Trotzdem sollte er eine konstante und ausgewogene Beziehung anbieten und als authentisches Gegenüber mit transparenten und nachvollziehbaren Emotionen auftreten." Dabei muss der Therapeut darauf achten, seine eigenen Belastungsgrenzen nicht zu überschreiten und sich nicht unreflektiert emotional einzubringen. Auch ständige Verteidigung bei Kritik ist nicht gut: "Wenn der Therapeut Fehler einräumt, lernt der Patient, dass auch seine eigenen Fehler keine Katastrophen sind." Borderline-Patienten neigen zum Therapieabbruch, um nicht ihrerseits vom Therapeuten "verlassen" zu werden. Ein Trick von Habermeyer: "Heben Sie die letzte Sitzung ?für späteren Bedarf' auf, dann hat der Patient das Gefühl, das Ende der Beziehung selbst zu kontrollieren."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Histrionische Patienten brauchen die Bewunderung anderer Menschen und überziehen diese mit Klagen und Forderungen. "Lassen Sie sich nicht auf das theatralische Gehabe ein", so Habermeyer, "ignorieren Sie den Patienten aber auch nicht, sondern gehen Sie auf seine innere Not ein und erklären Sie ihm seine Diagnose." Auch hier ist eine strukturierte Behandlungsplanung mit gleich bleibender konstruktiver Unterstützung wichtig. Ungünstig wären zu viele Therapieziele und zu viel Spielraum für die wechselnden Ideen und Vorschläge des Patienten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anankastische Patienten leben in ihren eingeübten Zwängen und sind mit Neuem schnell überfordert. Auch hier sollte daher das Angebot übersichtlich bleiben mit nur wenigen therapeutischen Ansätzen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Narzisstische, selbstverliebte oder wenig kritikfähige Persönlichkeiten sollten früh mit ihrer Diagnose konfrontiert werden, dies aber unbedingt in einer wertschätzenden Atmosphäre. Auch hier muss der Therapeut mit alternierender Entwertung und Idealisierung seitens des Patienten rechnen. Davon unbeeinflusst, sollte er ihm keine Ausnahmen und Sonderregeln zugestehen. Die Stabilisierung des Selbstwerts des Narzissten sollte regelmäßig validiert werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Patienten mit dissozialer Störung benötigen ebenfalls klare Regeln. Ihre Diagnose sollte man aber erst im Verlauf der Therapie "bei passender Gelegenheit" mit ihnen erarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dependente Patienten brauchen viel mehr Freiheit. Ärger über ihr abhängiges, devotes Verhalten sollte man herunterschlucken: "Ihre Autonomie muss gefördert werden, sie sollen ihre Ressourcen und Talente erkennen", so Habermeyer. Allzu rasche Therapieerfolge sind hier aber zu hinterfragen: "Oft passen diese Patienten ihr Verhalten den Wünschen des Therapeuten an."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de'&gt;Ärztezeitung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2150074909948295831?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/2150074909948295831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/passgenaue-psychotherapie-fuhrt-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2150074909948295831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2150074909948295831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/passgenaue-psychotherapie-fuhrt-zum.html' title='Passgenaue Psychotherapie führt zum Erfolg'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2549742919279565041</id><published>2010-04-05T16:50:00.001+02:00</published><updated>2010-04-05T16:50:45.348+02:00</updated><title type='text'>Worte können Schmerzgedächtnis aktivieren</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Nicht nur Erfahrungen und Assoziationen alarmieren Hirnareale &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena &lt;a target='_blank' href='http://www.uni-jena.de'&gt;http://www.uni-jena.de&lt;/a&gt; haben erstmals in einer Studie zeigen können, dass nicht nur schmerzhafte Erfahrungen und Assoziationen das Schmerzgedächtnis alarmieren, sondern auch Worte. Das Team um den Psychologen Thomas Weiß hat mit der funktionellen Magnetresonanztomografie nachgewiesen, dass verbale Reize in den entsprechenden Hirnarealen zu einer Aktivierung führen. Über ihre Erkenntnisse berichten sie im Fachmagazin "Pain".&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Ankündigung des Arztes bei der Impfung, dass es pieksen werde, reicht aus, dass bei einer weiteren Spritze zu einem späteren Zeitpunkt schon die Erinnerung an das Bild der Nadel das Schmerzgedächtnis eingeschaltet wird. "Es kommt zu einer Voraktivierung in den betreffenden Hirnregionen", so Weiß im pressetext-Interview. Das gelte auch für Worte wie "quälend", "zermürbend" oder "plagend" - vor allem dann, wenn danach eine schmerzhafte Situation eintreten könnte. "Die Befunde zeigen, dass allein schon Worte unser Schmerzgedächtnis aktivieren können", erklärt der Psychologe.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Wie Worte verarbeitet werden&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zwei Aufgaben haben die Forscher ihren Probanden gestellt. In der ersten ging es darum, sich eine den Worten entsprechende, schmerzhafte Situation vorzustellen. Dann hörten Probanden die Worte, während sie durch eine Denkaufgabe abgelenkt wurden. "In beiden Fällen haben wir eine deutliche Aktivierung der Schmerzmatrix im Gehirn durch die schmerz-assoziierten Worte festgestellt", so Studien-Autorin Maria Richter. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Um auszuschließen, dass die beobachteten Reaktionen allein auf einem negativen Affekt beruhen, haben die Studienteilnehmer neben den Schmerz-Worten auch andere negativ besetzte Worte wie "angsteinflößend", "widerlich" oder "eklig" - zu hören bekommen. Bei neutralen und positiv besetzen Worten konnten die Forscher keine vergleichbaren Aktivitätsmuster feststellen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Schmerz im Gedächtnis gespeichert&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dass man schmerzhafte Erfahrungen im Schmerzgedächtnis speichert, sei biologisch sinnvoll, da man schmerzenden Erlebnissen, die potenziell eine Bedrohung für Leib und Leben sind, künftig aus dem Weg gehen könne, so Weiß. Er betont, dass verbalen Reizen bisher eine unterschätzte Bedeutung zukommt. "Schmerzerfahrung ist damit ein Lernprozess", erklärt der Forscher. Schmerz zu verlernen sei hingegen nahezu unmöglich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Wir stellen uns in unserer aktuellen Arbeit die Frage, welche Rolle die verbale Auseinandersetzung mit Schmerzen für Patienten mit chronischen Schmerzen spielt", meint Weiß. "Es ist zu befürchten, dass Gespräche über Leiden die Aktivität der Schmerzmatrix im Gehirn stimulieren und es so zu einer Verstärkung der empfundenen Schmerzen kommt." &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Bis die Endergebnisse vorliegen, kann es jedenfalls nicht schaden, nicht allzu oft über Schmerzen zu sprechen", meint Weiß, der auch Medizinern dazu rät, statt auf einen bevorstehenden Impfstich hinzuweisen, besser den Patienten über den vergangenen Urlaub zu sprechen.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2549742919279565041?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/2549742919279565041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/worte-konnen-schmerzgedachtnis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2549742919279565041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2549742919279565041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/worte-konnen-schmerzgedachtnis.html' title='Worte können Schmerzgedächtnis aktivieren'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7193944908543256042</id><published>2010-04-01T17:19:00.001+02:00</published><updated>2010-04-01T17:19:45.934+02:00</updated><title type='text'>Sehen Depressive alles grau?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freiburger Wissenschaftler entwickeln Methode, mit der in Zukunft der subjektive Zustand der Depression objektiv gemessen werden kann&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Depression und Melancholie werden in Kunst und Literatur schon immer mit visuellen Begriffen umschrieben: Grau und Schwarz sind die Farben, die für Melancholie oder Depressivität stehen. Im Englischen dagegen wird die niedergedrückte Stimmung mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht, etwa wenn ein deprimierter Mensch sagt: "I'm feeling blue".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass sich hinter diesen Sprachbildern auch eine empirische Wirklichkeit versteckt, hat nun eine Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Freiburg in Zusammenarbeit von Psychiatrie und Psychotherapie und Augenheilkunde gefunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon bei früheren Untersuchungen fanden sie heraus, dass depressive Menschen Schwarz-Weiß-Kontraste schlechter wahrnehmen als Gesunde. In ihrer aktuellen Studie untersuchten die Freiburger Wissenschaftler mittels einer objektiven elektrophysiologischen Methode (quasi ein EKG der Netzhaut) die Antwort der Netzhaut auf alternierende Schachbrettmuster mit unterschiedlichen Kontrasten bei Depressiven und Gesunden. Es zeigten sich hoch signifikante Unterschiede: Depressive Menschen haben dramatisch kleinere Antwortamplituden auf der Netzhaut.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sogar auf Einzelfallebene konnten aufgrund der elektrischen Netzhautmessung depressive Menschen und Gesunde mit ungewöhnlich hoher Sensitivität und Spezifität unterschieden werden. Die Untersuchung wurde jetzt in dem renommierten Fachjournal "Biological Psychiatry" veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sollten sich diese Untersuchungsbefunde in weiteren Studien bestätigen, stünde mit dieser Methode ein Verfahren zu Verfügung, mit dem auf objektive Art und Weise der eigentlich subjektive Zustand der Depression gemessen werden könnte. Dies könnte weit reichende Auswirkungen nicht nur auf die Depressionsforschung, sondern auch auf die Diagnose und Therapie von depressiven Zuständen haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst&lt;br/&gt;Sektion Experimentelle Neuropsychiatrie&lt;br/&gt;Abt. Psychiatrie und Psychotherapie&lt;br/&gt;Tel.: 0761/270-6501&lt;br/&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:tebartzvanelst@uniklinik-freiburg.de'&gt;tebartzvanelst@uniklinik-freiburg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7193944908543256042?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/7193944908543256042/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/sehen-depressive-alles-grau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7193944908543256042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7193944908543256042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/sehen-depressive-alles-grau.html' title='Sehen Depressive alles grau?'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2763441180464294200</id><published>2010-04-01T11:50:00.001+02:00</published><updated>2010-04-01T11:50:33.033+02:00</updated><title type='text'>Frühe Therapie lohnt sich bei Angststörungen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Je früher und konsequenter Patienten mit generalisierter Angststörung behandelt werden, umso besser stehen die Erfolgschancen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;MÜNCHEN (wst). Patienten mit generalisierter Angststörung (GAD) geraten leicht in einen Circulus vitiosus, in dem die Krankheit immer komplexer, therapieresistenter und zunehmend von Komorbiditäten begleitet wird. Darauf hat Professor Carlo Altamura aus Mailand auf einem Symposium in München hingewiesen. So verdichten sich Hinweise, wonach die ständige Besorgnis von GAD-Patienten nicht nur psychische Folgen wie Depressionen hat, sondern auch somatische Konsequenzen wie ein Anstieg proinflammatorischer Zytokine, reduzierte Immunfunktionen oder kardiovaskuläre Schäden. Verschärfend kommen oft Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum hinzu. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Die Kombination von Psychotherapie - vorzugsweise Verhaltenstherapie - mit Psychopharmaka lässt synergistische Effekte erwarten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aktuellen Leitlinien empfehlen SSRI wie Escitalopram, Paroxetin und Sertralin, SNRI wie Venlafaxin und Duloxetin sowie den Kalziumkanalmodulator Pregabalin (Lyrica®) als Mittel der ersten Wahl, so Altamura auf einer vom Unternehmen Pfizer unterstützten Veranstaltung. Spätestens nach vier bis sechs Wochen sollte mit dem Firstline-Mittel ein deutlicher Erfolg spürbar werden. Wenn nicht, ist die Dosis zu steigern oder eine andere Substanz zu versuchen. Welches Mittel primär versucht wird, hängt ab von der Situation und den Erwartungen des Patienten. Für Pregabalin spreche etwa, dass die psychischen und somatischen Symptome oft schon nach wenigen Tagen zurückgehen, ein Absetzsyndrom fehlt und sexuelle Funktionen praktisch nicht beeinträchtigt sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Screening auf Angststörungen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Abklärung generalisierter Angststörungen (GAD) gibt es einfache standardisierte Fragebögen wie die GAD-7-Item-Skala. Der Patient wird dabei gefragt, wie oft er in den letzten zwei Wochen durch folgende Probleme beeinträchtigt war: &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. sich nervös, ängstlich oder gereizt fühlen, &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. nicht in der Lage sein, Grübeln zu unterbrechen oder zu kontrollieren, &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. sich über verschiedene Dinge zu viele Sorgen machen, &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. Schwierigkeiten, sich zu entspannen, &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5. so unruhig sein, dass es schwer fällt, still zu sitzen, &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6. schnell verärgert oder gereizt sein, &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;7. Angst haben, etwas Schreckliches könne passieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Je nachdem, wie häufig das Problem auftritt, wird es mit einem Punktwert von 0 bis 3 gewichtet. Ein Summenwert von 10 und mehr ist GAD-verdächtig und erfordert eine Abklärung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=595921&amp;amp;rub=angst&amp;amp;n=16'&gt;Ärztezeitung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2763441180464294200?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/2763441180464294200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/fruhe-therapie-lohnt-sich-bei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2763441180464294200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2763441180464294200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/04/fruhe-therapie-lohnt-sich-bei.html' title='Frühe Therapie lohnt sich bei Angststörungen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5562494867188013697</id><published>2010-03-30T21:48:00.001+02:00</published><updated>2010-03-30T21:48:01.053+02:00</updated><title type='text'>Adipositas gleicht Drogensucht</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;La Jolla ? Adipöse Ratten waren in mehreren Experimenten in Nature Neuroscience (2010; doi: 10.1038/nn.2519) bereit, Elektroschocks zu akzeptieren, um weiterhin Fast Food zu erhalten. Im Gehirn der Versuchstiere wiesen die Forscher Mechanismen einer Drogensucht nach.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fast Food löst im Gehirn von Ratten ähnliche Reaktionen aus wie Sex oder Kokain. Im Striatum kommt es zu einer vermehrten Bildung des Neurotransmitters Dopamin. Dieser stimuliert wie die Droge Kokain D2-Rezeptoren, die zum Belohnungssystem des Gehirns gehören. Kokain ist hier ein Wiederaufnahmehemmer, der die Neurotransmitterwirkung verlängert. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bei häufigem Drogenkonsum tritt allerdings eine zunehmende Gewöhnung ein, auf die Süchtige mit einer Steigerung der Dosis reagieren. Dies war auch bei den Versuchstieren von Paul Kenny und Paul Johnson vom Scripps Research Institute in La Jolla/Kalifornien der Fall, bei denen die Droge in der freien Verfügbarkeit einer sogenannten Cafeteria-Kost bestand.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Beginn der Experimente ? die Tiere waren noch schlank ? löste Fast Food im Belohnungssystem des Gehirns die gleiche Befriedigung aus wie die übliche Kost (was die Forscher mit ins Gehirn implantierten Elektroden nachwiesen). &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch die freie Verfügbarkeit der hochkalorischen Nahrung verführte die Tiere nicht nur zur vermehrten Nahrungsaufnahme. Mit dem Übergewicht kam es auch zu einer Gewöhnung auf der Ebene der D2-Rezeptoren ? für die Forscher ein klarer Hinweis auf eine Abhängigkeitswirkung von Fast Food. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als die Forscher die Tiere plötzlich wieder an die "Salat-Bar" zurücksetzten, verweigerten diese erst einmal komplett die Nahrung. Ganze zwei Wochen dauerte es, bis sie wieder bereit waren, sich mit dem normalen Futter zu begnügen. Die Entwicklung der Abhängigkeit konnten die Forscher noch steigern, indem sie mittels eines Lentivirus die D2-Rezeptoren zerstörten, was die Kausalität der Experimente unterstreichen mag. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem anderen Experiment mussten die Tiere eine Taste berühren, um Futter zu erhalten. Das lernen die Tiere schnell. Doch nach einer Weile war die Fast Food -Bestellung mit einem elektrischen Impuls verbunden. Normalgewichtige Tiere ließen dann schnell die Pfoten davon.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die an Fast Food gewohnten adipösen Tiere dagegen waren bereit, eine Bestrafung hinzunehmen, um an die gewünschte Kaloriendroge zu gelangen. Auch hier sehen die Autoren eine Parallele zum Drogenkonsum, die bei den Süchtigen bekanntlich die Bereitschaft zum kriminellen Verhalten steigert.&lt;br/&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/abs/nn.2519.html%20'&gt;Abstract der Studie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/pdf/nn.2519.pdf%20'&gt;PDF der Studie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-03/sri-ssc032310.php%20'&gt;Pressemitteilung des Scripps Research Institute&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5562494867188013697?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/5562494867188013697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/adipositas-gleicht-drogensucht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5562494867188013697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5562494867188013697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/adipositas-gleicht-drogensucht.html' title='Adipositas gleicht Drogensucht'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-184195151355783591</id><published>2010-03-16T12:22:00.001+01:00</published><updated>2010-03-16T12:22:03.694+01:00</updated><title type='text'>Diäten können zu Essstörungen führen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KÖLN (dpa). Wer eine Diät nach der anderen macht, um schnellstens Winterpfunde loszuwerden, könnte sich Essstörungen einhandeln. Darauf hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln hingewiesen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frühlings-, Bikini- oder Wunderdiäten versprechen Abnehmerfolge in kurzer Zeit, die verlorenen Kilos kommen aber normalerweise schnell wieder zurück - und dann steht bei vielen laut BZgA gleich die nächste Diät an. "Die Gefahr für einen Kreislauf aus Hungern, Kontrollverlust, Heißhungerattacken, Essanfällen, neuer Diät und wieder Hungern steigt."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor allem bei jungen Leuten könnten Diäten bei der Entstehung von Essstörungen eine entscheidende Rolle spielen. Jugendliche setzen sich intensiv und kritisch mit ihrem Körperbild auseinander, viele sind unzufrieden mit ihrem Aussehen. "Bei jedem dritten Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren gibt es Hinweise auf essgestörtes Verhalten, bei den Jungen sind 13,5 Prozent auffällig", sagte Direktorin Elisabeth Pott am Montag.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen der BZgA zu Essstörungen: &lt;a target='_blank' href='http://www.bzga-essstoerungen.de'&gt;www.bzga-essstoerungen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-184195151355783591?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/184195151355783591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/diaten-konnen-zu-essstorungen-fuhren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/184195151355783591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/184195151355783591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/diaten-konnen-zu-essstorungen-fuhren.html' title='Diäten können zu Essstörungen führen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5528569998566373998</id><published>2010-03-02T14:06:00.001+01:00</published><updated>2010-03-02T14:06:15.222+01:00</updated><title type='text'>Gewaltspiele machen nachweislich aggressiver</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Studie soll Beweis für negative Auswirkungen auf Kinder sein &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ames, Iowa - Gewalt-Videospiele machen Kinder nachweislich aggressiver. Das will der US-Psychologe Craig Anderson von der Iowa State University &lt;a target='_blank' href='http://www.iastate.edu'&gt;http://www.iastate.edu&lt;/a&gt; in einer aktuellen Studie eindeutig bewiesen haben, wie ScienceDaily berichtet. Anderson, der sich schon seit Jahren mit den Auswirkungen von Gewaltspielen auf das jugendliche Verhalten beschäftigt, analysierte 130 verschiedene Forschungsarbeiten zu dem Thema, die weltweit durchgeführt wurden. Daraus soll deutlich hervorgehen, dass das Spielen von Gewaltgames tendenziell zu mehr Aggressivität führt und Kinder - unabhängig von Alter, Geschlecht oder kulturellem Hintergrund - abstumpfen lässt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Studie, die in der Märzausgabe des Psychological Bulletin der American Psychological Association veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass gewalthaltige Games einen Risikofaktor für die Steigerung von aggressiven Gedanken und Handlungen darstellen. "Wir können jetzt mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass unabhängig von Untersuchungsmethoden und kulturellen Unterschieden dieselben Effekte entstehen", sagt Anderson. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Soziales Verhalten vermindert&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Soziales Verhalten werde durch die Spiele vermindert, außerdem zeigten sich kurzfristige als auch langfristige Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen. Es geht dabei nicht zwangsläufig um dramatische Effekte, wie Anderson betont. "Wir sprechen nicht davon, ob man deshalb einer Gang beitritt oder nicht." Aber dennoch seien die Auswirkungen nicht zu unterschätzen, da die Gewaltgames zumindest einen Risikofaktor für spätere Aggressionen oder andere negative Folgen sein können. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laut der Analyse ziehen sich die Folgen von Gewalt-Videospielen durch alle Kulturkreise, beide Geschlechter und alle Altersgruppen. Die Forscher schließen daraus, dass die Studie wichtige Impulse für eine öffentliche politische Debatte liefern könnte. "Aus öffentlich politischer Sicht ist es Zeit, sich von der Frage zu verabschieden, ob es Auswirkungen gibt", meint Anderson. Diese Frage sei ausreichend beantwortet worden. Es gehe nun darum, konstruktivere Fragen zu stellen. "Wie machen wir es Eltern einfacher - innerhalb der kulturellen und gesetzlichen Grenzen - den Kids eine gesündere Kindheit zu ermöglichen", so der Psychologie-Professor weiter. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Gewaltgames auf dem Rückzug&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Abgesehen von zahlreichen Studien, die Gewaltspiele als mehr oder minder gefährlich für Kinder einstufen, zeigt sich generell eine Abkehr von solchen Games. Das zeigt etwa der große Trend zum Casual Gaming, auf den auch die Hersteller immer stärker eingehen. "Computer- und Videospiele werden heute deutlich positiver gesehen und haben ihren festen Platz in der Gesellschaft. Dabei stehen heute auch die Qualitäten als Familienunterhaltung im Vordergrund", so auch Olaf Wolters, Geschäftsführer Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), gegenüber pressetext. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Außerdem belegte auch der USK-Jahresbericht 2009, der Ende Januar veröffentlicht wurde, dass beispielsweise Ego-Shooter weiterhin deutlich weniger werden. Während diese 2008 in Deutschland noch 148 Prüfverfahren ausmachten, hat sich die Zahl 2009 mit 66 Verfahren mehr als halbiert.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5528569998566373998?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/5528569998566373998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/gewaltspiele-machen-nachweislich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5528569998566373998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5528569998566373998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/gewaltspiele-machen-nachweislich.html' title='Gewaltspiele machen nachweislich aggressiver'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3861092158336592379</id><published>2010-03-01T12:19:00.001+01:00</published><updated>2010-03-01T12:19:37.030+01:00</updated><title type='text'>Gehirn speichert Verben und Hauptwörter getrennt</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forscher finden Erklärung für Effekte nach Hirnschädigung &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leipzig - Lernt ein Mensch ein neues Hauptwort und ein neues Verb, so wird das Gehirn dabei in einer jeweils anderen Region aktiv. Das haben deutsche und spanische Forscher entdeckt, berichtet die Fachzeitschrift Neuroimage. "Das Gehirn unterscheidet beim Lernen zwischen Worttypen", erklärt Studienautorin Anna Mestres-Missé vom Max Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig &lt;a target='_blank' href='http://www.cbs.mpg.de'&gt;http://www.cbs.mpg.de&lt;/a&gt; im pressetext-Interview.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Kinder lernen zuerst, was sie sehen und fühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mehrere Hinweise führten die Forscher auf die Spur. "Manche Patienten, die Verletzungen im Gehirn erlitten haben, haben Probleme mit Hauptwörtern, andere mit Zeitwörtern", so Mestres-Missé. Erwachsene reagieren in Tests weit schneller und richtiger auf Nomen als auf Verben, zudem lernen auch Babys die Tunwörter viel später. "Die erste Erfahrung der Welt sind Dinge, die man fühlen und sehen kann. Vor dem Zeitwort "essen" ist wichtig, was ich esse." Mit Verben kämpfen Kinder oft noch als Dreijährige. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für ihr Experiment legten sich 21 Versuchspersonen in einen Magnetresonanz-Tomografen und lernten 80 Zeit- und 80 Hauptwörter, die aus einer frei erfundenen Kunstsprache entstammten. Die Bildgebung zeigte, dass neue Hauptwörter den linken fusiformen Gyrus aktivieren, der ein für Seh- und Objektswahrnehmung zuständiger Teil des Schläfenlappens ist. Zwei weitere Regionen - der bilaterale Hippocampus und der bilaterale Putamen - wurden außerdem bei Hauptwörtern aktiv. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Grammatik-Region verarbeitet Verben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wurden Verben gelernt, war hingegen eine andere Gehirnwindung aktiv. Es handelte sich dann um den posterioren Teil des Gyrus temporalis medius, der mit semantischen und konzeptuellen Bereichen in Verbindung steht, sowie auch die Windung, die für die Grammatik zuständig ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mestres-Misse bezeichnet die Studie als Grundlagenforschung, eine Empfehlung für das Fremdsprachenlernen könne man daraus allerdings noch nicht ableiten. "Wir können nun bestimmte Phänomene erklären, deren Zusammenhang man bisher nicht verstanden hat", so die Leipziger Forscherin.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3861092158336592379?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/3861092158336592379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/gehirn-speichert-verben-und-hauptworter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3861092158336592379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3861092158336592379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/03/gehirn-speichert-verben-und-hauptworter.html' title='Gehirn speichert Verben und Hauptwörter getrennt'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-512931525830290167</id><published>2010-02-11T20:01:00.001+01:00</published><updated>2010-02-11T20:01:28.398+01:00</updated><title type='text'>Neuronale Basis spiritueller Erfahrungen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Udine ? Hirntumoren können manchmal spirituelle Erlebnisse auslösen, die sich nach der Operation sogar noch verstärken. Durch Befragung der Patienten glauben Psychologen in Neuron (2010; 65: 309-319) die Hirnzentren für die "Selbst-Transzendenz" lokalisiert zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Selbst-Transzendenz wird das spirituelle Gefühl einer "Grenzüberschreitung (transcendere "übersteigen") bezeichnet. Dazu gehört die Erfahrung einer Auflösung von Raum und Zeit oder auch das Gefühl, eine Einheit mit der Natur zu bilden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Einige Menschen suchen dieses Erlebnis durch Meditation, andere besteigen Berge oder laufen Marathon. Bei manchen Krebspatienten stellen sich diese Gefühle ganz von selbst ein. Der Psychologe Cosimo Urgesi von der Universität in Udine hat 88 Patienten interviewt und das Ausmaß der Selbst-Transzendenz mit den hirnorganischen Befunden in Beziehung gesetzt. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders stark waren die transzendentalen Gefühle, wenn der linke Lobus inferior des Parietallappens oder der rechte Gyrus angularis vom Tumor befallen war. Bei vielen Patienten verstärkten sich die Phänomene nach der operativen Entfernung des Tumors, weshalb Urgesi hier Zentren vermutet, die normalerweise eine in anderen Orten entstehende Spiritualität hemmen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die betroffenen Regionen sind normalerweise an der Bewusstseinsbildung über die Körperposition beteiligt, was die Entstehung der transzendentalen Empfindungen plausibel erklärt. Im nächsten Schritt wollen die Forscher versuchen, die Gefühle durch eine gezielte Inaktivierung der Zentren bei Gesunden auszulösen. Ein Mittel dazu könnte die transkranielle Magnetstimulation sein, mit der sich selektiv Zentren des Gehirns vorübergehend blockieren lassen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zum Thema&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.cell.com/neuron/abstract/S0896-6273(10)00052-8%20'&gt;Abstract der Studie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-02/cp-sbd020510.php%20'&gt;Pressemitteilung von Neuron&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle:&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40047/Neuronale_Basis_spiritueller_Erfahrungen.htm'&gt;Ärzteblatt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-512931525830290167?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/512931525830290167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/neuronale-basis-spiritueller.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/512931525830290167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/512931525830290167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/neuronale-basis-spiritueller.html' title='Neuronale Basis spiritueller Erfahrungen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4548596374837481886</id><published>2010-02-10T10:22:00.001+01:00</published><updated>2010-02-10T10:22:47.487+01:00</updated><title type='text'>Sucht ist auch eine Familienkrankheit</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alkoholismus und Drogensucht sind Krankheiten, unter denen die ganze Familie leidet. In Deutschland leben 2,6 Millionen Kinder in Familien, in denen mindestens ein Familienmitglied süchtig ist. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Daniela Noack&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BERLIN. &lt;/strong&gt;"Verwandte und professionelle Helfer stürzen sich geradezu auf den Süchtigen, ohne Sensibilität für die Probleme der Kinder", sagt Henning Mielke, Organisator der Strategie-Konferenz "Hilfe hat viele Gesichter" und Vorsitzender von NACOA Deutschland, einer Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien. "Ein falscher Ansatz", erklärte Jerry Moe, Leiter des Kinderprogramms im Betty Ford Center in Kalifornien. Seit 32 Jahren arbeitet der ehemalige Lehrer mit Kindern und Jugendlichen süchtiger Eltern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor dem Hintergrund, dass in den USA nur zehn Prozent aller Süchtigen professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen oder Selbsthilfegruppen besuchen, könne man die Kinder nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Häufig seien diese sehr still, fast unsichtbar. Sie fühlen sich alleingelassen, sind verängstigt und verwirrt. Sie glauben, alles sei ihre Schuld. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes ihr Päckchen zu tragen. Dabei tragen sie nicht nur die eigene Last, sondern auch die der Eltern und früherer Generationen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bekommen die Kinder keine Hilfe, suchen viele von ihnen selbst Erleichterung durch Alkohol- und Drogenkonsum. "Viele fühlen sich zum ersten Mal ?normal', wenn sie high sind", berichtet Moe. Deshalb müsse möglichst früh geholfen werden. Ein positiver Nebeneffekt: "Steigt ein Familienmitglied aus dem Teufelskreis aus, erhöhen sich die Chancen, dass auch der Abhängige nachzieht."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sis Wenger von der amerikanischen National Association for Children of Alcoholics (NACOA) weiß, was passiert, wenn Kinder keine Hilfe bekommen: "Der chronische emotionale &lt;a target='_blank' title='Ratgeber Pharmazie und Gesundheit 2010|Gesund werden und gesund bleiben ? Wichtige Gesundheitstipps bietet der Ratgeber auf Lifeline.de, dem Gesundheitsportal für Patienten' href='http://www.lifeline.de/cda/krankheiten_a-z/ratgeber_pharmazie_und_gesundheit/content-209933.html'&gt;Stress&lt;/a&gt;, dem sie ausgeliefert sind, führt zu diversen gesundheitlichen Problemen." Das beweise auch die Langzeitstudie ACE (Adverse Childhood Experiences), in der 17 000 Teilnehmer mit schwieriger Kindheit (Eltern suchtkrank, psychisch krank, gewalttätig oder kriminell) über zehn Jahre begleitet wurden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Personengruppe beging öfter Selbstmord, wurde selbst suchtkrank, entwickelte leichter psychiatrische oder andere schwere Erkrankungen wie Krebs, Herz- und Lungenerkrankungen. Deshalb wird inzwischen Kinderärzten in den USA empfohlen, mit bestimmten Fragen dem Suchtverhalten der Eltern auf die Spur zu kommen. In Deutschland ist man noch nicht so weit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Viele Ärzte könnten im Bereich der Frühintervention noch eine Menge dazulernen", meint Edelhard Thoms, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Leipziger Parkkrankenhaus. Als Mitglied der Suchtkommission der Kinder- und Jugendpsychiater setzt er sich dafür ein, dass ein entsprechender Fragenkatalog (SDQ Strengths and difficulties questionnaire), Teil der Vorsorgeuntersuchungen bei den Kinderärzten wird. So könnten Kinder mit hohen psychosozialen Belastungen herausgefiltert werden. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. 40 Prozent der süchtigen 11- bis 18-Jährigen, die Thoms behandelt, haben zumindest ein suchtkrankes Elternteil.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Experten sind sich einig: Kinder aus Suchtfamilien brauchen kontinuierlich Hilfe, damit sie nicht eines Tages in die Fußstapfen der Eltern treten. Die Teilnehmer der Berliner Strategie-Konferenz wünschten sich deshalb, dass das Thema Kinder aus Suchtfamilien künftig in die ärztliche Weiterbildung aufgenommen wird.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier gibt es mehr Informationen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.nacoa.de'&gt;www.nacoa.de&lt;/a&gt;. Die Homepage bietet umfangreiche Informationen über Hilfsangebote, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen. Sie ist geeignet für Kinder, Lehrer, Erzieher und Eltern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Encare, europäisches Netzwerk für Fachleute: &lt;a target='_blank' href='http://www.encare.de'&gt;www.encare.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, &lt;a target='_blank' href='http://www.bzga.de'&gt;www.bzga.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kostenloses Nottelefon für Kinder suchtkranker Eltern "Sucht- und Wendepunkt". Tel: 0800/2802801 Mo. - Fr. 17 bis 23 Uhr, Wochenenden und Feiertage rund um die Uhr&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4548596374837481886?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/4548596374837481886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/sucht-ist-auch-eine-familienkrankheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4548596374837481886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4548596374837481886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/sucht-ist-auch-eine-familienkrankheit.html' title='Sucht ist auch eine Familienkrankheit'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4221050097731795396</id><published>2010-02-10T10:08:00.001+01:00</published><updated>2010-02-10T10:09:50.413+01:00</updated><title type='text'>Cool Intervention #2: Virtual Reality</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Get ready for Avatar-meets-Xbox-meets-Freud's-couch as techies like USC's Skip Rizzo usher &lt;a title='Psychology Today looks at Psychotherapy' href='http://www.psychologytoday.com/basics/psychotherapy'&gt;psychotherapy&lt;/a&gt; out of the 1980s and into the information age. Just in time to become one of the &lt;a target='_blank' href='http://www.psychologytoday.com/blog/in-therapy/201001/the-ten-coolest-therapy-interventions-introduction'&gt;Ten Coolest Therapy Interventions&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;When it comes to technology, psychotherapy has woefully trailed the other sciences. Biology, physics, chemistry, engineering and other "hard sciences" pounced on each technological advance to squeeze every last kilobyte of data from the research. For years their supercomputers thundered away while psychology gingerly tapped at a &lt;a target='_blank' href='http://en.wikipedia.org/wiki/Commodore_64'&gt;Commodore 64&lt;/a&gt;. Geophysicists studied &lt;a target='_blank' href='http://www.earth.rochester.edu/pmag/'&gt;paleomagnetism&lt;/a&gt; using an arsenal of techno-gagetry and we hand-scored Rorschachs with our trusty slide rule and abacus. In a field that takes pride in its progressive thinking, psychology was largely comprised of Luddites. Until now.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;The days of undergrads dodging their science requirement by hiding in the psych department are numbered.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Today I speak with Dr. Skip Rizzo, Associate Director of the &lt;a target='_blank' href='http://www.ict.usc.edu'&gt;Institute for Creative Technologies&lt;/a&gt; at the University of Southern California, where he oversees the design, development and evaluation of Virtual Reality (VR) systems targeting the areas of clinical assessment, treatment and rehabilitation. His work with VR helps treat &lt;a title='Psychology Today looks at Post-Traumatic Stress Disorder' href='http://www.psychologytoday.com/basics/post-traumatic-stress-disorder'&gt;PTSD&lt;/a&gt; in Iraq vets, strengthens &lt;a title='Psychology Today looks at Memory' href='http://www.psychologytoday.com/basics/memory'&gt;memory&lt;/a&gt; in &lt;a title='Psychology Today looks at Dementia' href='http://www.psychologytoday.com/basics/dementia'&gt;Alzheimer's&lt;/a&gt; patients, helps hospitalized children manage their pain and clinicians hone their interviewing skills. Basically creating the world's best video games to help people and society. When he's not playing rugby or listening to &lt;a target='_blank' href='http://www.youtube.com/watch?v=J2L8wheRPpM&amp;amp;feature=related'&gt;Captain Beyond&lt;/a&gt;, Dr. Rizzo dons his lab coat and propeller beanie and does some incredible work. Take a look:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. When would a clinician use Virtual Reality?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;The thoughtful and informed use of VR simulation technology requires a clinician to understand the actual "assets" that VR "tools" bring to the clinical table and how these digital assets match up to the needs of a specific therapeutic strategy. Our lab at USC has investigated Clinical VR design, development and evaluation since 1995 and have found "added-value" with VR applications for: 1) prolonged exposure therapy for &lt;a title='Psychology Today looks at Anxiety' href='http://www.psychologytoday.com/basics/anxiety'&gt;anxiety&lt;/a&gt; disorders and PTSD; 2) neuropsychological assessment and rehabilitation conducted within highly controllable VR simulations of 3D content (visuospatial ability tests) and functional everyday environments (e.g., schoolrooms, offices, homes, etc.); 3) motivating physical and occupational therapy in persons with sensorimotor impairments due to CNS dysfunction and other disease processes by creating VR Game-based applications that patients can interact with to practice 3D motor skills within activities that allow for precise stimulus delivery and motor response capture relevant to their specific rehabilitation needs; 4) distracting patients from painful medical procedures to reduce pain perception and discomfort while immersed within a VR Game; 5) the creation of artificially &lt;a title='Psychology Today looks at Intelligence' href='http://www.psychologytoday.com/basics/intelligence'&gt;intelligent &lt;/a&gt;(AI) virtual patients (with voice recognition) that allow novice clinicians to practice both diagnostic and therapeutic interviewing skills with a range of challenging virtual clinical populations (e.g., resistant clients, sexual assault, PTSD exposure therapy, etc.).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. What does it look like?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Depending on the therapeutic and/or research target, Clinical VR simulations vary. On a basic level, they can consist of stereoscopic 3D stimuli that support complex user interaction with relevant visuospatial content (e.g., mental rotation, depth perception, maze learning, etc.). While on a more complex level, clinicians have created virtual airplanes, skyscrapers, automobile driving worlds, Vietnam/Iraq/Afghanistan battlefields and the everyday functional worlds of the home, office, market and classroom. One of the more common approaches to delivering a VR environment to a patient is to outfit them with a head-mounted display. Head-mounted displays consist of a set of "goggles" with separate display screens for each eye, and with the aid of a head-tracking device, the user is immersed within a computer-generated view of a virtual world that changes in a natural way with head and body motion. However, VR worlds can also be usefully presented to clients via a basic computer monitor or floor-to-ceiling stereo-projected walls or rooms. More recently, with advances in AI, voice recognition, computer processing power and graphics technology, it has now become possible to "populate" virtual worlds with virtual humans that a "real" person can interact with. This opens up new possibilities for Clinical VR applications for training, psychosocial interaction, and learning.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. How does it help the client?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Within very controllable VR simulations, the potential now exists for the clinician to bring relevant digital representations of the outside world into the therapy office depending on the clinical purpose. Within this "Ultimate Skinner Box", patients can be gradually (and safely) exposed to feared content at a pace they can handle, can be tested or trained under a dynamic range of stimulus conditions, can be distracted from painful medical procedures while being immersed within a VR Game, and can practice social interaction in a variety of contexts under varying levels of support. However, it is important to recognize that VR is simply a tool. The real power of any therapeutic intervention lies in the hands of a well-trained clinician! Thus, VR gives the therapist a very sophisticated tool for creating therapeutically informed virtual situations that extend both the clinician's skills and the patient's experience. However, we certainly do not advocate the creation of automated VR diagnostic or treatment approaches that purport to be a substitute for a clinician with expertise in a specific area of clinical practice ("Doc in a Box" approach). In most cases where independent and/or remote use of VR simulation tools by patients has been proposed, it has typically been in the context of its use as an adjunctive tool for clinical homework (supervised by a clinician), or within a teletherapy approach with the clinician having some cyber-connection to the patient within well-specified ethical guidelines.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. In your opinion, what makes Virtual Reality a cool intervention?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;There is no doubt that VR has a "coolness" factor that attracts popular media interest in the various ways that it is applied. However, it is also one of those rare technologies that are both cool and logically justified. Since the beginning of the "psychology as a science" era, researchers and clinicians have recognized the value of systematically controlling a stimulus environment and measuring or modifying behavior within that context (or experimental condition). VR technology appears on the scene at a time when great advances have occurred in the domains of response measurement (e.g. computerized psychophysiological assessment, &lt;a title='Psychology Today looks at Neuroscience' href='http://www.psychologytoday.com/basics/neuroscience'&gt;brain&lt;/a&gt; imaging, and even database mining tools needed to compile "sense" from massive amounts of response data!). VR now stands to balance out the stimulus-response equation, by providing options for the creation of sophisticated, dynamic and controllable stimulus environments (whether for precise research or clinical care) that were not pragmatically possible prior to its advent. So, while this stuff is damn cool, it also makes a lot of sense when applied thoughtfully. I will go so far as to say that we are at the start of a revolution in clinical research and care, in large part due to the game-changing impact that VR and other related digital technologies will have, as we charge ahead into the 21st Century! And, what the hell, it's about time that clinicians, long deprived of such novel excitement, had a few cool toys to play with!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.psychologytoday.com/blog/in-therapy/201002/cool-intervention-2-virtual-reality'&gt;Psychology Today&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4221050097731795396?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/4221050097731795396/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/cool-intervention-2-virtual-reality.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4221050097731795396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4221050097731795396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/cool-intervention-2-virtual-reality.html' title='Cool Intervention #2: Virtual Reality'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4353175677581352357</id><published>2010-02-03T12:47:00.001+01:00</published><updated>2010-02-03T12:47:11.528+01:00</updated><title type='text'>"Seine Würde verliert, wer sich etwas in die Tasche lügt"</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Erforschung unseres Bewusstseins ist eines der spannendsten und kontrovers diskutiertesten Forschungsthemen unserer Zeit. Ist unser Bewusstsein ausschließlich über Hirnfunktionen zu erklären? Bleibt noch Platz für eine Seele? Ein Interview mit Professor Thomas Metzinger von der Uni Mainz, einem der renommiertesten deutschen Philosophen in Fragen der Bewusstseinsforschung.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kann ich, können wir in Zukunft noch guten Gewissens an eine Seele glauben? Die Neurowissenschaftler werden zwangsläufig eine gesellschaftliche Diskussion auch über den Sinn des Lebens entfachen, in der wir dringend ethisch-moralische, philosophische Unterstützung benötigen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gibt es Trost für ein Ich, das ganz den Forschern zu gehören scheint? Professor Thomas Metzinger, Leiter des Arbeitsbereichs Theoretische Philosophie an der Universität Mainz, sagt: "Wir müssen einen neuen kulturellen Kontext schaffen, um mit der naturalistischen Wende im Menschenbild umgehen zu können." In seinem aktuellen Buch "Der Ego-Tunnel - eine neue Philosophie des Selbst" beschreibt Metzinger den aktuellen Stand der Hirnforschung und skizziert auch eine Bewusstseinsethik für den Umgang mit den neuen Erkenntnissen. Der Philosoph hat eine naturalistische Sichtweise: "Die Hirnforschung leistet einen großen Beitrag zur Selbsterkenntnis", sagt er, die nicht immer angenehm oder emotional attraktiv sein müsse.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;Herr Professor Metzinger, Sie erforschen seit Jahren in Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftlern das Bewusstsein und sind der Ansicht: "Das Selbst existiert nicht wirklich, es ist nur eine Simulation von Neuronen." Heißt das, genauso wie alle Menschen das gleiche Herz haben, haben sie auch das gleiche Bewusstsein, das lediglich von Hirnfunktionen abhängig ist?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; Die gleichen Bewusstseinsinhalte haben wir ganz bestimmt nicht, aber der Vergleich ist gar nicht schlecht. Ich denke, wir haben zwei Arten von Organen: auf der einen Seite Hardware-mäßig fixierte Organe wie Herz, Lunge oder Niere, auf der anderen Seite "virtuelle" Organe, die nur manchmal von unserem Nervensystem aktiviert werden und dann wieder verschwinden - Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungserlebnisse. Ein anderes Beispiel für ein solches "virtuelles Organ" ist das Immunsystem, das nur bei Bedarf aktiv ist und das vielleicht auch eine der frühesten Formen darstellt, in der Lebewesen eine Grenze zwischen dem Ich und der Welt gezogen haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Immunsystem definiert, was zu mir gehört und was nicht, und gibt dann eine flexible Antwort. So ähnlich ist es auch mit dem Bewusstsein, das wir ja nicht 24 Stunden lang haben - zum Beispiel nicht im traumlosen Tiefschlaf. Der Organismus schaltet die bewusste Wahrnehmung ein, wenn er sie braucht, etwa beim Aufwachen am Morgen, und dann entsteht auch das Ichgefühl. Das bewusste Erleben, jemand zu sein, haben wir auch nicht 24 Stunden. Im Tiefschlaf wissen wir nicht, dass wir jemals existiert haben, und während der fünf Traumphasen haben wir zwar ein bewusstes Selbst, aber das ist ganz anders als am Tag. Im Traum können wir zum Beispiel unsere Aufmerksamkeit nicht kontrollieren und haben kaum Wärme- oder Schmerzempfindungen; das Langzeitgedächtnis oder andere Wahrnehmungen dagegen können im Schlaf ausgeprägter sein, wie Kindheitserinnerungen zeigen oder die häufige Hyperemotionalisierung, zum Beispiel das Erleben eines Panikzustandes während eines richtigen Alptraumes.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;Reden wir über das Bewusstsein im wachen Zustand. Bin ich mir denn nicht immer mehr oder weniger der Dinge bewusst, die ich tue? Und was ist anders im Gehirn, wenn ich Dinge ganz bewusst oder weniger bewusst mache?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; Wir glauben intuitiv, wir würden unseren Körper immer als Ganzen bewusst beleben, aber das ist gar nicht so. Der Körper ist oft auf Autopilot; aber natürlich haben wir im Normalfall immer das autobiographische Gedächtnis und sind uns bewusst, wer wir sind. Die Aussage, dass es kein substanzielles Selbst gibt, ist wirklich nichts Neues und Revolutionäres - es gab schon viele Philosophen wie David Hume oder Kant, die gesagt haben, dass das erlebte Selbst keine Substanz ist, also nichts, was alleine existieren könnte, sich aus eigener Kraft "im Sein halten" könnte, wenn der Körper oder das Gehirn stirbt. Dass das Selbst kein Ding ist, haben auch die Buddhisten schon vor 2500 Jahren gesagt. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist es wichtig zu erklären, wie ein Modell eines Selbst im Gehirn entstehen konnte - und warum wir es nicht als solches erleben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;Ist die Wissenschaft schon so weit, sagen zu können, was im Gehirn auf neuronaler Ebene passiert, wenn wir Glücksgefühle haben oder Aggressionen empfinden?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; Ich würde sagen, wir stehen bei der Erforschung der Hirnfunktionen erst am Anfang, aber ich bin ja kein Hirnforscher, sondern Philosoph. Es gibt trotzdem atemberaubende Fortschritte. Wir wissen heute, wo Emotionen entstehen, wir kennen notwendige Bedingungen für Gefühle und viele andere Bewusstseinsinhalte, die Menschen mit bestimmten Hirnläsionen nicht mehr haben können. Eine andere Frage ist, was die minimal hinreichenden Bedingungen sind, damit ein Ich-Erleben auftaucht. Es können sehr kleine Hirnbereiche sein, die ein bestimmtes Erleben erzeugen. Wir gehen davon aus, dass bei genauer Kenntnis dieser Bereiche und künstlicher Stimulation dieses Hirnareals das gleiche Bild, der gleiche Bewusstseinsinhalt erzeugt würde wie beim "normalen" Erleben - das heißt, wir würden etwa eine Flasche auf einem Tisch sehen, obwohl keine da ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;Bei vielen Menschen lösen diese Visionen auch Ängste aus, dass wir unsere Identität verlieren, wenn alles Erlebte über bestimmte Hirnfunktionen zu erklären ist. Ist denn im Gehirn noch Platz für eine Seele?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; Richtig, man sollte nicht in Science-Fiction-Phantasien verfallen. Obwohl unser Wissen in den letzten 30 Jahren rasant gewachsen ist, wissen wir natürlich sehr vieles noch nicht. Ob das Gehirn vollständig entschlüsselt werden kann, ist eher eine Frage der nächsten 50 bis 200 Jahre. Außerdem: Wenn jemand aus weltanschaulichen oder emotionalen Gründen auch weiterhin glauben möchte, dass es eine unsterbliche Seele im Sinne einer Substanz gibt, die auch unabhängig vom Gehirn operieren kann, kann man sagen: Logisch möglich bleibt das immer. Es könnte sozusagen einen kompletten materialistischen Durchmarsch geben und es würde trotzdem logisch möglich bleiben, dass eine (oder mehrere?) Seelen existieren. Im rationalen wissenschaftlichen Erklärungsmodell ist allerdings die Theorie, die die schwächeren Annahmen macht, und genau das Selbe oder sogar mehr erklären kann, immer die bessere Theorie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man nennt das das "Prinzip der ontologischen Sparsamkeit". Es zeichnet sich heute sehr deutlich ab, dass die psychologischen Eigenschaften von Menschen ohne die Annahme einer unsterblichen Seele erklärt werden können. In der wissenschaftlichen Psychologie glaubte schon lange vor dem Aufkommen der Neurowissenschaft kaum noch jemand an eine Seelensubstanz im metaphysischen Sinne. Wir brauchen diese Annahme nicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Privatperson bleibt natürlich immer die Freiheit bestehen, einfach an irgendetwas zu glauben. Kulturell und gesellschaftlich wird es aber wahrscheinlich künftig immer deutlicher werden, wie irrational dieser Glaube ist - und im öffentlichen Raum, bei politischen Entscheidungen zum Beispiel, dürfen in einer demokratischen Gesellschaft nur rationale Argumente berücksichtigt werden. Es gibt keine empirischen Belege dafür, und es gibt auch begrifflich wohl keine Gründe zu glauben, dass es so etwas wie eine Seele gibt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Entwicklung könnte große gesellschaftliche Auswirkungen haben. Wir glauben so richtig im Ernst ja auch nicht mehr an Geister und Gespenster. Es könnte die Gefahr bestehen, belächelt zu werden, wenn man weiter an das eigene Seelengespenst in der Gehirnmaschine glaubt. Das Problem: Viele Leute könnten sich gekränkt oder bedroht fühlen, weil sie sich mit Ihrem alten Glauben geborgen und sicher fühlen, weil sie die naturalistische Wende im Menschenbild gefühlsmäßig schwer ertragen können. Das ist ganz und gar menschlich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;Müssten Menschen nicht moralisch besser auf diese Entwicklungen vorbereitet werden?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; In meinem aktuellen Buch, der "Ego-Tunnel", meinem ersten populären Buch, gehe ich auch auf die ethischen Folgen ein und versuche aufzuzeigen, was wir bräuchten, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Es ist wichtig, dass wir alle zusammen über die möglichen gesellschaftlichen Veränderungen nachdenken. Ich denke, wir müssen einen neuen kulturellen Kontext schaffen, um mit diesem historischen Übergang - ich nenne das die naturalistische Wende im Menschenbild - umzugehen. Die traditionelle Strategie in Deutschland ist es ja, so lange angestrengt wegzugucken, wie es irgend geht, und dann voller Selbstmitleid auszurufen: Davon habe ich nichts gewusst!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir das machen, könnten wir von den technologischen Folgen überrollt werden. Die Hirnforschung erfindet ja auch neue medizinische Neurotechnologien, die Pharmaindustrie entwickelt neue Pillen - "kognitive Enhancer" - die den Geist verändern. Damit müssen wir lernen umzugehen. Keine Lösung ist die Strategie mancher Geisteswissenschaftler, einfach nur das Ressentiment zu pflegen oder in der Ecke zu sitzen und zu schmollen. Dann ist es irgendwann zu spät. Wir sollten den Tatsachen rechtzeitig ins Auge schauen. Die Hirnforschung leistet in meinen Augen einen großen Beitrag zur Selbsterkenntnis. Es hat aber niemand gesagt, dass Selbsterkenntnis immer etwas Angenehmes oder emotional Attraktives ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;Was könnte getan werden?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; Die Idee einer "Bewusstseinsethik" könnte ein zentraler neuer Arbeitsbegriff sein. Wenn wir unser Bewusstsein immer besser beeinflussen können, sollten wir auch überlegen, was ein guter Bewusstseinszustand ist, in dem wir leben wollen, und welche Bewusstseinszustände verboten und illegal bleiben sollten wie zum Beispiel der Heroin- oder der Kokainbewusstseinszustand. Wir könnten auch den Ethanol- oder den RTL-Bewusstseinszustand kritisch hinterfragen. Welche Bewusstseinszustände wollen wir unseren Kindern zeigen? Eine weitere wichtige Frage: In welchem Bewusstseinszustand wollen wir selbst einmal sterben?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir uns auf gute Bewusstseinszustände geeinigt haben, könnten wir diese frühzeitig unseren Kindern vermitteln. Ich denke in allererster Linie an Meditationsunterricht an Schulen, an das Erlernen von Tiefenentspannungstechniken, an ein neues Fach "Medienhygiene" - jedes Kind sollte einen Werkzeugkasten mit Techniken zum richtigen Umgang mit dem eigenen Gehirn und dem eigenen Bewusstsein bekommen. Es gibt neue Daten, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen ausgiebigem Fernsehkonsum und Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen belegen. Zum Beispiel sollten Kinder bis zum zweiten Lebensjahr überhaupt keinen Medienkonsum haben, noch nicht einmal für 30 Minuten vor einer Märchen-DVD geparkt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;In den USA ist das so genannte Neuroenhancement ein neuer Trend, also die Einnahme von Pillen zur Verbesserung des Gedächtnisses oder der Aufmerksamkeit, etwa vor Prüfungen. Brauchen wir Regeln, um das zu kontrollieren?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; In Deutschland scheint das noch gar nicht so verbreitet. Laut einer neuen, noch unveröffentlichten Untersuchung unserer Mainzer Arbeitsgruppe nimmt hierzulande bisher kaum ein Schüler oder Student Psychostimulanzien wie Modafinil oder illegale Amphetamine vor einer Prüfung ein, sondern eher ganz altmodische Koffeintabletten. Bei rund acht Prozent haben wir das festgestellt. In Deutschland gibt es aber einen riesigen Markt für Ginkgo biloba und rezeptfreie Antidementiva. Die Menschen möchten auch im hohen Alter noch ein gutes Gedächtnis haben. Der Markt für solche Mittel ist aber heute schwer zu kontrollieren: Wenn ich ein Präparat nicht vom Arzt bekomme, kann ich es im Internet bestellen. Prinzipiell sollte in einer freien Gesellschaft natürlich jeder mit seinem eigenen Gehirn machen können, was er will. Wenn einer den Lebensentwurf hat, immer unter Strom oder auch unter Alkohol zu stehen, ist das prinzipiell legitim. Der Staat sollte nicht ins Bewusstsein eingreifen dürfen. Das ist alles leicht gesagt - das eigentliche Problem besteht darin, die Freiheit dann wieder auf intelligente Weise einzuschränken, so dass die Interessen anderer Mitbürger nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freigegeben werden sollten solche neuen Substanzen aber auf keinen Fall. Es gibt keine Daten zu den Nebenwirkungen des Langzeitgebrauchs solcher Substanzen bei Gesunden, und nach dem deutschen Arzneimittelgesetz ist die Abgabe auch verboten. Zunächst bräuchte man Langzeitstudien über zu erwartende Risiken, damit überhaupt empirische Daten für eine ethisch korrekte Entscheidung vorliegen. Solche Studien gibt es nicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärzte Zeitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;em&gt;Was halten Sie von parapsychologischen Phänomenen, Gedankenlesen, Hellsehen. Wäre das mit besonderen Hirnfunktionen zu erklären?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Metzinger:&lt;/strong&gt; Es gibt natürlich ganz viele unerklärliche Phänomene. Mit jeder gelösten Frage treten ganz viele neue auf. Es gibt auch viele ganz normale Eigenschaften an uns, die nicht mit purer Physik zu erklären sind, sondern eine höhere Beschreibungsebene erfordern. Es folgt aus solchen unerklärlichen oder nicht reduzierbaren Phänomenen aber nicht, dass das Leben einen Sinn hat oder dass es Gott gibt, und auch nicht, dass es eine unsterbliche Seele gibt. Das ist ein Fehlschluss.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Glauben ist nicht das Gegenteil von Wissenschaft, sondern das Gegenteil von Spiritualität und intellektueller Redlichkeit. Viele Leute meinen, wir verlieren unsere Würde durch die Hirnforschung. Ich glaube, seine Würde verliert man eher, wenn man sich etwas in die Tasche lügt oder sich vorsätzlich eine Wahnvorstellung aufbaut, etwas, das man glauben möchte, damit man vorübergehend schöne Gefühle hat.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Intellektuell unredlich ist es, wenn man vorsätzlich verdrängt, sich einfach dumm stellt und Fakten nicht sehen will, sich am Ende noch über die eigene Unwissenheit freut. Unsere Würde besteht unter anderem auch darin, wissenschaftlichen Tatsachen ins Auge zu sehen und rational mit Phänomenen umzugehen - und das wiederum heißt auch, ganz klar zu sehen, dass wir viele Sachen noch lange nicht wissen und dass tatsächlich vieles unerklärlich ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Gespräch führte Roland Fath.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Person&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Thomas Metzinger&lt;/strong&gt; (51) ist Leiter des Arbeitsbereichs Theoretische Philosophie an der Universität Mainz. Er gilt als einer der renommiertesten deutschen Philosophen in Fragen der Bewusstseinsforschung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Philosophie des Geistes, die Wissenschaftstheorie der Neurowissenschaften und die Neuroethik. Metzinger studierte Philosophie, Ethnologie und Theologie an der Uni Frankfurt am Main. 1992 habilitierte er sich an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Foto. rf&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Lese-Empfehlung: Thomas Metzinger: "Der Ego-Tunnel". Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik. Berlin 2009.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=581875'&gt;Ärztezeitung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4353175677581352357?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/4353175677581352357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/wurde-verliert-wer-sich-etwas-in-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4353175677581352357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4353175677581352357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/wurde-verliert-wer-sich-etwas-in-die.html' title='&amp;quot;Seine Würde verliert, wer sich etwas in die Tasche lügt&amp;quot;'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3864316919864304724</id><published>2010-02-03T12:33:00.001+01:00</published><updated>2010-02-03T12:33:06.064+01:00</updated><title type='text'>Immer mehr Soldaten erkranken an Belastungsstörung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aus Afghanistan kehren immer mehr Bundeswehr-Soldaten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung zurück.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BERLIN (bee).&lt;/strong&gt; Die Zahl der Bundeswehrsoldaten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Verteidigungsministeriums, die der "Ärzte Zeitung" vorliegen, ist besonders die Belastung bei Soldaten hoch, die in Afghanistan waren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Armee hat 2009 insgesamt 466 Soldaten mit PTBS gezählt - 418 von ihnen waren aus Afghanistan zurückgekehrt. Im Jahr 2008 waren es 245 Soldaten, von denen 226 zuvor in Afghanistan eingesetzt worden waren. Das ist ein Anstieg von über 90 Prozent binnen eines Jahres.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ministerium geht davon aus, dass die Zahl der belasteten Soldaten gestiegen ist, weil sich die Soldaten mehr mit dem Thema PTBS beschäftigen und Traumata eher zugeben. Im gleichen Zeitraum haben aber auch die Kampfeinsätze der Bundeswehr deutlich zugenommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Druck der Bundeswehr kündigte der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) im Februar 2009 im Bundestag die Gründung eines Kompetenzzentrums für PTBS an. Dieses ist mittlerweile am Bundeswehrkrankenhaus in Berlin angesiedelt und hat seine Arbeit im Mai 2009 aufgenommen. Kritik gibt es allerdings von Reinhold Robbe (SPD), Wehrbeauftragter des Bundestages: Das Institut habe nicht genügend Mittel und Kompetenzen, um diese Aufgabe wahrzunehmen. Derzeit werden Soldaten mit Traumata dezentral in Bundeswehrkliniken in Berlin, Koblenz und Hamburg therapiert. Diskutiert wird, ob die Versorgung an einem Ort sinnvoller wäre.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ärzteorganisation IPPNW rät, auf die psychische Gesundheit, vor allem der Soldaten im Afghanistan-Einsatz, zu achten. Eine kürzlich veröffentlichte US-Studie zeigt, dass zwischen 2004 und 2007 bis zu 17 Prozent der US-Soldaten, die in Afghanistan und im Irak eingesetzt wurden, an einer PTBS litten. Die Untersuchung, die mit Patienten des amerikanischen Militärkrankenhauses in Landstuhl in Rheinland-Pfalz durchgeführt wurde, zeigte auch, dass es seit dem Jahr 2005 eine deutliche Steigerung der PTBS-Fälle in der US-Armee gibt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle:&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=586892'&gt;Ärztezeitung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3864316919864304724?l=www.g-drechsel.de%2Ffachpublikum%2Fblog.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/3864316919864304724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/immer-mehr-soldaten-erkranken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3864316919864304724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3864316919864304724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.g-drechsel.de/fachpublikum/2010/02/immer-mehr-soldaten-erkranken.html' title='Immer mehr Soldaten erkranken an Belastungsstörung'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='09460091096781150124'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>